Bootsunglück vor der Küste Mauretaniens: 143 Menschen nach Abfahrt aus Gambia vermisst
Ein Boot, das von Gambia aus in See stach und mehr als 180 Menschen an Bord hatte, ist vor der Küste Mauretaniens gekentert; 38 Personen konnten gerettet werden.
Ein Boot, das von Gambia aus in See stach und Berichten zufolge mehr als 180 Menschen an Bord hatte, ist vor der Küste Mauretaniens gekentert. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen teilte mit, dass bei dem Vorfall 38 Personen gerettet werden konnten, während mindestens 143 Menschen entweder ums Leben gekommen sind oder als vermisst gelten.
''25 TAGE LANG GETRIEBEN''
Es wurde berichtet, dass das Boot 25 Tage lang auf dem Meer trieb. Details zum Zustand der Geretteten sowie zu den laufenden Suchmaßnahmen für die als vermisst gemeldeten Passagiere sind noch unklar.
Auf den Seerouten, die von irregulären Migranten genutzt werden, um von der westafrikanischen Küste nach Europa zu gelangen, kommt es in den letzten Jahren immer wieder zu zahlreichen tödlichen Unfällen. Der jüngste Vorfall vor der Küste Mauretaniens hat die durch die gefährlichen Reisen in der Region verursachten Todesfälle erneut in den Fokus gerückt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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