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Brisante Behauptung aus israelischen Medien: Hamas-Führung traf sich zu Geheimtreffen in der Türkei

Israelische Medien behaupten, dass Hamas-Führer in der vergangenen Woche ein geheimes Treffen in der Türkei abgehalten haben.

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Brisante Behauptung aus israelischen Medien: Hamas-Führung traf sich zu Geheimtreffen in der Türkei

Während die Konflikte zwischen Israel und der Hamas andauern, haben israelische Medien eine brisante Behauptung aufgestellt.

Der israelische öffentlich-rechtliche Sender KAN behauptete, dass die Führung der Hamas ein geheimes Treffen in der Türkei abgehalten habe.

TÜRKEI WURDE GEZIELT FÜR DAS GEHEIMTREFFEN GEWÄHLT

The Jerusalem Post berichtet unter Berufung auf den israelischen Sender KAN, dass die Türkei gezielt für das geheime Treffen der Hamas-Funktionäre ausgewählt worden sei, da man davon ausgegangen sei, dass ein Zusammenkommen der Führungskräfte dort sicher genug sei.

Den Behauptungen der israelischen Presse zufolge wurde das Treffen von dem aus Beirut zugeschalteten stellvertretenden Leiter des Hamas-Politbüros, Salih al-Aruri, und dem in der katarischen Hauptstadt Doha lebenden ehemaligen Hamas-Chef Chalid Maschal geleitet; auch zahlreiche weitere Hamas-Funktionäre nahmen daran teil.

Die Zeitung The Jerusalem Post erinnerte daran, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan Israel beschuldigt habe, Kriegsverbrechen zu begehen, und kommentierte: „Die Türkei wurde gezielt als Treffpunkt gewählt, da man es für sicher genug hielt, dass sich die Führungskräfte dort versammeln.“

'TREFFEN DIENTE DER KOORDINIERUNG DER NÄCHSTEN SCHRITTE'

In dem Bericht heißt es, das Treffen habe dazu gedient, die nächsten Schritte der Hamas im laufenden Konflikt mit Israel zu koordinieren.

Während erklärt wurde, dass die Hamas-Führung ihre nächsten Schritte im Krieg sowie die Rolle der libanesischen Hisbollah noch nicht festgelegt habe, berichtete KAN, dass ein weiteres Abkommen zum Geiselaustausch auf dem Tisch liegen könnte.

Ägyptische Beamte hatten bereits in einer Erklärung in der Nacht zum Sonntag, dem 17. Dezember, mitgeteilt, dass Israel und die Hamas offen für eine neue vorübergehende Waffenruhe und einen Geiselaustausch seien, jedoch weiterhin Meinungsverschiedenheiten über die Umsetzung eines solchen Abkommens bestünden.

'SIE WOLLTEN IN EINER SICHEREN UMGEBUNG SPRECHEN'

Laut israelischen Medienberichten hatten die Hamas-Führer beschlossen, ihr 'Geheimtreffen' in einem Drittland abzuhalten und auf technologische Hilfsmittel wie Videokonferenzen zu verzichten, da sie in einer 'sicheren Umgebung' sprechen wollten, in der ein Eindringen des israelischen Geheimdienstes nicht möglich sei.

Der Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ronen Bar, hatte Anfang Dezember erklärt, dass man die Hamas-Führung überall auf der Welt ausschalten werde, woraufhin die Türkei Israel vor 'schwerwiegenden Konsequenzen' gewarnt hatte.



Nachrichtenquelle: 12punto

Hamas Israel Recep Tayyip Erdoğan Türkei The Jerusalem Post