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Britische Innenministerin Braverman entlassen: „Ihr Stuhl wackelte bereits“

Die britische Innenministerin Suella Braverman, die durch ihre Haltung gegenüber den pro-palästinensischen Demonstrationen für Kontroversen gesorgt hatte, wurde aus ihrem Amt entlassen.

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Britische Innenministerin Braverman entlassen: „Ihr Stuhl wackelte bereits“

Berichten der britischen Presse zufolge hat der britische Premierminister Rishi Sunak die Innenministerin Suella Braverman entlassen. Es wird erwartet, dass Premierminister Sunak noch heute eine Kabinettsumbildung vornimmt.

KRITIK AN „HASSMÄRSCHEN“

Braverman hatte die seit dem 14. Oktober wöchentlich in London stattfindenden Solidaritätsmärsche für Palästina als „Hassmärsche“ bezeichnet und der Polizei „doppelte Standards“ im Umgang mit palästinensischen Protesten vorgeworfen.

„DIE MINISTERIN HAT DEN BOGEN SO WEIT ÜBERSPANNT, DASS...“

12punto-Autor Taner Bildik hatte am 11. November in seinem Artikel mit dem Titel „Der Stuhl der Innenministerin wackelt!“ eine Einschätzung des Prozesses vorgenommen.

Bildik hatte in dem entsprechenden Abschnitt seines Artikels Folgendes ausgeführt:

„Auch die britische Innenministerin Suella Braverman hat mit ihren Äußerungen Ärger. Während die einwanderungsfeindlichen Ansichten der Ministerin in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgen, bringen ihre Gedanken zum Israel-Palästina-Konflikt ihren Stuhl zum Wackeln. Die Ministerin hatte sich scharf über die Palästina-Solidaritätsmärsche geäußert, die wie überall auf der Welt auch in der britischen Hauptstadt London stattfanden. Braverman bezeichnete die Unterstützermärsche als ‚Hassmärsche‘ und forderte deren Verbot. Doch die Ministerin hat den Bogen so weit überspannt, dass sie plötzlich den Unmut der Öffentlichkeit auf sich zog. Sie verfasste einen Artikel für die Zeitung The Times. In diesem Artikel kritisierte sie die Londoner Polizei scharf dafür, dass sie die Unterstützermärsche nicht verboten hatte.“

„DASS SIE NOCH MEHR KOPFSCHMERZEN BEKOMMEN WIRD, IST EINE TATSACHE“

„Der Vorsitzende der oppositionellen Labour Party, Keir Starmer, bezeichnete den Premierminister als ‚schwach‘, weil er nicht den Mut habe, die Innenministerin zu entlassen. Das Büro des Premierministers erklärte, man habe einige Änderungen an Bravermans Artikel gefordert, die in der Zeitung veröffentlicht werden sollte, doch die Warnungen seien nicht berücksichtigt worden. Nun blickt die britische Öffentlichkeit gespannt darauf, was bei dem Palästina-Solidaritätsmarsch am Samstag, dem 11. November (heute), passieren wird. Ob ein negativer Vorfall den Stuhl der Ministerin festigen würde, ist ungewiss, aber dass Braverman aufgrund dieser Gedanken noch mehr Kopfschmerzen bekommen wird, ist eine Tatsache.“


Nachrichtenquelle: AA

Suella Braverman Britischer Premierminister Rishi Sunak