Bundeskanzler Scholz: „Ich werde keine Soldaten unserer Armee in die Ukraine schicken“
Mit Blick auf den Russland-Ukraine-Krieg erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz: „Ich werde keine Soldaten unserer Armee in die Ukraine schicken.“
Bundeskanzler Olaf Scholz betonte in einer über soziale Medien verbreiteten Videobotschaft, dass die NATO keine Kriegspartei sei und auch nicht werden werde. „Das wird auch so bleiben. Wir wollen nicht, dass der von Russland gegen die Ukraine geführte Krieg zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO wird. In dieser Frage sind wir uns mit all unseren Verbündeten einig“, sagte er.
„ICH WERDE KEINE SOLDATEN UNSERER ARMEE IN DIE UKRAINE SCHICKEN“
Scholz unterstrich, dass dies gleichzeitig bedeute, dass Deutschland nicht in den Krieg verwickelt werde. „Um es klar und deutlich zu sagen: Als deutscher Bundeskanzler werde ich keine Soldaten unserer Armee in die Ukraine schicken. Unsere Soldaten können sich darauf verlassen, und Sie können sich darauf verlassen“, erklärte er.
Bundeskanzler Scholz fügte hinzu, dass man die Unterstützung für die Ukraine gemeinsam mit den Partnern und Verbündeten verstärken werde. Er merkte an, dass die ukrainische Armee dringend mehr Munition und Waffen benötige, insbesondere für die Luftverteidigung.
Bereits gestern hatte Scholz in einer Erklärung in Freiburg betont: „Es wird keine Bodentruppen, keine Soldaten auf ukrainischem Boden geben, die von europäischen Staaten oder NATO-Staaten dorthin entsandt wurden. Auch die in unseren Ländern stationierten Soldaten werden nicht aktiv am Krieg teilnehmen.“
MACRONS ÄUSSERUNGEN
Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zum Abschluss der von Frankreich ausgerichteten Konferenz zur Unterstützung der Ukraine am 26. Februar erklärt: „Wir werden alles Notwendige tun, damit Russland diesen Krieg nicht gewinnt.“
Andererseits hatte Macron gesagt, dass es unter den europäischen Ländern keinen Konsens über die Entsendung von Soldaten in die Ukraine gebe, die seit über zwei Jahren gegen Russland kämpft, dass diese Möglichkeit jedoch nicht ausgeschlossen werden dürfe.
Nachrichtenquelle: AA
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