Daten von über 100.000 Polizisten in England im Dark Web geleakt
Bei einem Cyberangriff auf staatliche Institutionen wurden Berichten zufolge Namen, Kontaktdaten und Dienstorte von Polizisten in Dark-Web-Foren veröffentlicht.
In England wurden infolge eines Cyberangriffs auf mehrere staatliche Institutionen persönliche und berufliche Daten von über 100.000 Polizisten entwendet. Berichten der britischen Presse zufolge umfassen die geleakten Daten die Namen, Kontaktdaten und Dienstorte der Beamten.
Es wird vermutet, dass die Angreifer Daten des Verteidigungsministeriums, des Innenministeriums, der britischen National Crime Agency (NCA) sowie der britischen Strafverfolgungsbehörde Crown Prosecution Service (CPS) erbeutet haben. Ein Teil der Daten soll in „Dark Web“-Foren geteilt worden sein.
Zudem wurde angegeben, dass Hacker in die Nationale Polizeirechtsdatenbank (PNLD) eingedrungen sind, die von der Polizei in England und Wales für rechtliche Unterstützung genutzt wird, und die dort erlangten Informationen zu Dienstorten online verbreitet haben.
Britische Behörden gehen davon aus, dass die Cyberkriminellen-Gruppe „ExfilSquad“ hinter dem Angriff steckt. Der Vorfall hat die Debatte über die Datensicherheitspraktiken öffentlicher Einrichtungen aufgrund der Offenlegung von Informationen über Sicherheitspersonal erneut entfacht.
Bereits am 29. Juli hatte es in England einen Cyberangriff auf das Bildungsministerium gegeben. Damals wurde bekannt gegeben, dass bei diesem Angriff etwa 607.000 Datensätze, darunter Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Einzelpersonen und Organisationen, geleakt wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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