Deutschlands Bemühungen im Roten Meer
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock drängt auf eine schnelle Einigung der Europäischen Union (EU) über eine Mission zum Schutz von Handelsschiffen im Roten Meer.
Baerbock hielt in Berlin eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem neuen französischen Außenminister Stephane Sejourne ab.
Baerbock erklärte, dass Angriffe auf die Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer zu beobachten seien, und betonte, dass eine militärische Operation im Roten Meer für die deutsche Regierung von zentraler Bedeutung sei.
Baerbock unterstrich die wichtige Rolle der EU in dieser Angelegenheit und bewertete den Stand der Dinge wie folgt: „Die Verhandlungen (auf EU-Ebene) laufen auf Hochtouren und wir hoffen, dass wir schnell zu einem Ergebnis kommen.“
Außenministerin Baerbock teilte mit, dass sich die deutsche Regierung auf EU-Ebene für eine gemeinsame Mission einsetze.
Baerbock wies auf den Ukraine-Besuch des französischen Außenministers Sejourne hin und bezeichnete diesen als ein wichtiges Signal der Solidarität.
„WENN EUROPA VEREINT IST, WERDEN WIR IN DER WELT NICHT ÜBERSEHEN“
Baerbock betonte, dass Deutschland und Frankreich Schulter an Schulter mit der Ukraine stünden, und erklärte, dass dies so bleiben werde, bis Russland sich aus der Ukraine zurückziehe.
In Bezug auf die seit über 100 Tagen andauernden Angriffe Israels auf den Gazastreifen erklärte Baerbock zudem, dass sie alles in ihrer Macht Stehende täten, um die Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln zu erreichen.
Baerbock wies gleichzeitig darauf hin, dass das Leid im Gazastreifen ein unermessliches Ausmaß erreicht habe und insbesondere Kinder im Gazastreifen litten.
Baerbock teilte mit, dass sie bei dem Treffen auch die Lage in Europa erörtert hätten, und äußerte: „Wenn wir in Europa vereint sind und mit einer Stimme sprechen, werden wir in der Welt nicht übersehen.“
Der französische Außenminister Sejourne erklärte ebenfalls, dass sie mit Baerbock die Lage in der Ukraine besprochen hätten, und sagte: „Wir sind uns vollkommen einig, dass wir die Ukraine so lange wie nötig unterstützen müssen.“
Sejourne wies darauf hin, dass die Lage im Roten Meer das Risiko einer Eskalation berge, und betonte, dass es wichtig sei, dass die Europäer in dieser Frage mit einer Stimme sprächen.
Die beiden Minister erklärten, dass sie das „Weimarer Dreieck“, bestehend aus Deutschland, Frankreich und Polen, stärken wollten.
Der französische Minister teilte mit, dass er morgen in der polnischen Hauptstadt Warschau Gespräche führen werde.
Nachrichtenquelle: AA
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