Enthüllt: Facebook lässt Betrugsanzeigen zu
Meta wurde in der Vergangenheit dafür kritisiert, Betrügern die Schaltung von Anzeigen auf Facebook zu gestatten. Das Unternehmen versprach Verbesserungen. Trotz der Behauptung von Facebook, das 'Problem gelöst' zu haben, wurde festgestellt, dass Betrugsanzeigen auf der Plattform zugenommen haben.
Es wurde berichtet, dass Betrugsanzeigen weiterhin auf Facebook und Instagram geschaltet werden. Laut einer Untersuchung in der schwedischen Presse nutzen Betrüger, die monatlich etwa 1,28 Millionen Dollar an Facebook zahlen, weiterhin die Plattformen von Meta.
Betrugsartikel in sozialen Medien erwiesen sich als eine der Hauptmethoden, mit denen Betrüger neue Opfer finden. Diese Artikel zielen meist darauf ab, mit Bildern von Prominenten und sensationellen Schlagzeilen Aufmerksamkeit zu erregen. Beispielsweise wurden Schlagzeilen über 'Investitionen' und 'Börsenanzeigen', die hohe Gewinne versprechen, häufig verwendet, um Nutzer in die Falle zu locken.
Der schwedische Journalist Olof Lundh bezeichnete Meta als schlimmer als die Betrüger selbst. Lundh kritisierte die Haltung des Unternehmens mit den Worten: 'Meta verhält sich wie ein normales Unternehmen, aber dann machen sie solche absurden Dinge.'
Laut einer Untersuchung von Uppdrag Granskning, die im schwedischen Staatsfernsehen SVT ausgestrahlt wurde, klonen Betrüger echte Nachrichtenseiten, damit gefälschte Artikel so aussehen, als seien sie in vertrauenswürdigen Quellen wie Aftonbladet oder SVT veröffentlicht worden. Es ist bekannt, dass ähnliche Betrugsmethoden auch in der Türkei angewendet werden.
Der CEO des schwedischen Zeitungsverlegerverbandes, Stefan Eklund, beschrieb diese Situation als ein 'demokratisches Problem' und äußerte sich wie folgt:
'Gefälschte Anzeigen untergraben die Glaubwürdigkeit des seriösen Nachrichtenjournalismus. Dies ist besonders gefährlich in einer Zeit, in der die Gesellschaft digitalen Desinformationskampagnen ausgesetzt ist.'

UNTERNEHMEN WIES VORWÜRFE ZURÜCK
Meta behauptete, seine Verfahren bezüglich Betrugsanzeigen verbessert zu haben, und argumentierte, dass 'die Schaltung von Anzeigen, die Betrug fördern oder erleichtern, gegen seine Richtlinien verstößt'.
Die einmonatige Untersuchung des Cybersicherheitsexperten Karl Emil Nikka stützte diese Behauptungen von Meta jedoch nicht.
Nikka erklärte: 'Die Lage sieht sehr schlecht aus' und wies darauf hin, dass Facebook gemeldete gefälschte Artikel nicht effektiv blockiere. Die Untersuchung zeigte, dass Betrugsanzeigen auf der Plattform weiterhin weit verbreitet sind.
Facebook und Instagram, die zu Meta gehören, lassen weiterhin die Schaltung von Betrugsanzeigen zu. Diese Situation gefährdet sowohl die Sicherheit der Nutzer als auch die Glaubwürdigkeit der Medien. Meta muss wirksamere Maßnahmen ergreifen, um dieses Problem zu lösen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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