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Er ließ in Antalya die Katze aus dem Sack: "Alles hängt davon ab, einen gemeinsamen Nenner mit Israel zu finden"

Skandalöser Vorstoß des US-Botschafters Tom Barrack in Antalya: In der Art eines "Kolonialgouverneurs", der die Demokratie ausschließt und Syrien sowie Monarchien verherrlicht, billigte er den Völkern der Region die Diktatur zu. Das Ziel ist klar: Nicht der Wille der Völker, sondern die Interessen Israels und der autoritäre Status quo!

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Er ließ in Antalya die Katze aus dem Sack:

Das Antalya Diplomacy Forum war Schauplatz eines skandalösen Geständnisses, das weit über diplomatische Höflichkeit hinausging und den Willen der Völker der Region missachtete. Der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, ließ diplomatische Gepflogenheiten beiseite und argumentierte, dass autoritäre Regime und Monarchien das "einzige Rezept" für den Nahen Osten seien. 

Barracks Äußerungen brachten die alten und dunklen "orientalistischen" Codes in Washingtons Sicht auf die Region erneut ans Licht. 

Der auffälligste und umstrittenste Punkt in Barracks Rede war seine Darstellung der Demokratie als eine Art "Erfolgsgeschichte des Scheiterns". Während der Botschafter die Freiheitsforderungen der Völker (Arabischer Frühling) als einen "ausklingenden Prozess" herabwürdigte, zögerte er nicht, den blutigen Status quo in Syrien als "entschlossene Führung" zu begrüßen. 

Diese Worte Barracks wurden als Befehle eines modernen Kolonialgouverneurs interpretiert. Dieser Ansatz, der das Selbstbestimmungsrecht der Völker der Region ignoriert, vermittelt folgende Botschaft: *"Ihr seid nicht fähig zur Demokratie, ihr braucht lediglich einen 'gütigen' König oder Diktator."*

Es dauerte nicht lange, bis der Botschafter bei der Erläuterung seiner "Wohlstandsformel" die Katze aus dem Sack ließ. Laut Barrack hängt der Frieden in der Region nicht von Demokratie, Menschenrechten oder Rechtsstaatlichkeit ab, sondern davon, dass die Interessen Israels mit denen der Golfmonarchien auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden.  

Barracks Satz, den er mit den Worten "Ich werde dafür kritisiert werden, dass ich antidemokratisch bin" begann, ist ein Zeichen von Arroganz, das zeigt, dass er sich des Unrechts, das er begehen würde, bewusst war, sich aber nicht darum scherte. Diese Erklärungen, die mitten in Ankara die demokratische Tradition der Türkei und ihre Sensibilitäten bezüglich der Region ignorierten, sind der konkreteste Beweis dafür, wie leicht sich die Versprechen der USA, "Demokratie zu bringen", in "Lobeshymnen auf Königreiche" verwandeln können, sobald strategische Interessen im Spiel sind.

Tom Barrack fungierte in Antalya nicht als Brückenbauer der Diplomatie, sondern als Sprachrohr eines alten und schmutzigen außenpolitischen Verständnisses, das die Völker als Untertanen betrachtet und die Region als Spielwiese der Großmächte und Israels konzipiert. 



Nachrichtenquelle: 12punto

Tom Barrack