Er nannte an Hunger sterbende Menschen 'dumm', die Empörung wächst
Staatsminister Oryem ist in Uganda zum Ziel heftiger Kritik geworden, nachdem er Menschen, die an Hunger sterben, als "dumm" bezeichnet und behauptet hatte, das Land verfüge über ausreichende Ressourcen.
Staatsminister Henry Okello Oryem äußerte sich in einem Fernsehinterview und verwies darauf, dass Uganda aufgrund seiner weiten Ländereien und seines Klimas ein für die Landwirtschaft geeignetes Land sei. Er kommentierte: "Wer in Uganda an Hunger stirbt, ist ein wahrer Dummkopf."
Oryem fügte hinzu: "Wenn man hart arbeitet, gibt es in Uganda Land. Das Klima ist trotz des Klimawandels sehr günstig. Wenn man doppelt so viel Anstrengung aufbringt, um früh am Morgen aufzubrechen, den Boden bestellt, die Saat ausbringt und die Ernte kontrolliert, wie kann man dann Probleme beim Zugang zu Nahrungsmitteln haben?"
Die Ugander reagierten in den sozialen Medien empört auf diese Äußerungen und forderten den Rücktritt des Ministers.
In einem Bericht, der im vergangenen Jahr dem Parlament vorgelegt wurde, hieß es, dass im Jahr 2022 in Uganda 2.200 Menschen an Hunger oder damit zusammenhängenden Krankheiten gestorben seien.
Nachrichtenquelle: AA
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