Erklärung des französischen Außenministers zu Israel und Hisbollah: 'Niemand hat ein Interesse daran'
Der französische Außenminister Stéphane Séjourné hat den Libanon besucht. Séjourné, der auch die Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) in Nakura besuchte, erklärte: „Niemand hat ein Interesse daran, dass Israel und die Hisbollah diese Spannungen aufrechterhalten.“
Der französische Außenminister Stéphane Séjourné hat den Libanon besucht. Séjourné traf mit zahlreichen Amtsträgern zusammen, darunter der libanesische Premierminister Nadschib Miqati und Parlamentspräsident Nabih Berri. Er besuchte zudem die Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) in Nakura.
ER WIRD DIE GLEICHE BOTSCHAFT ÜBERMITTELN
Während seines Besuchs bei der UNIFIL ging Séjourné auch auf die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah ein und sagte: „Wir lehnen das schlimmste Szenario ab. Niemand hat ein Interesse daran, dass Israel und die Hisbollah diese Spannungen aufrechterhalten. Das ist meine Botschaft.“ Séjourné erklärte, dass er bei seinem Besuch in Israel am Dienstag dieselbe Botschaft übermitteln werde.
FÜR EINEN DAUERHAFTEN FRIEDEN
Séjourné verwies auf den Vorschlag, den er bei seinem ersten Besuch in Beirut im vergangenen Januar unterbreitet hatte, wonach sich die Hisbollah-Einheiten mindestens 10 Kilometer von der israelischen Grenze zurückziehen und Israel seine Angriffe auf den Südlibanon einstellen sollten. Er erklärte, dass man bei den jüngsten Gesprächen große Fortschritte erzielt habe und die Verhandlungen in den kommenden Wochen fortsetzen werde. Séjourné betonte, dass die Vorschläge, die sie den libanesischen Behörden zur Vermeidung eines Krieges unterbreiten würden, darauf abzielten, die regionale Stabilität zu erhöhen und einen dauerhaften Frieden zu sichern.
Premierminister Miqati erklärte seinerseits, dass der Libanon den französischen Vorschlag prüfe und sich darauf vorbereite, eine Antwort zu verschiedenen Aspekten des Vorschlags zu geben: „Die französische Initiative bildet einen praktischen Rahmen für die Umsetzung der Resolution 1701, zu deren vollständiger Umsetzung sich der Libanon verpflichtet hat, während sie gleichzeitig von Israel fordert, sich an diese Resolution zu halten und seine zerstörerische Aggression gegen den Südlibanon zu beenden“, sagte er.
Die Hisbollah hatte erklärt, dass sie keine konkreten Verhandlungen führen werde, bis ein Waffenstillstand im Gazastreifen erreicht sei, und betont, dass die Stabilität im Libanon direkt mit der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zusammenhänge.
Nachrichtenquelle: 12punto
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