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EU-Ratspräsident Charles Michel zur Türkei: 'Wir wollen positive Beziehungen aufbauen'

EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte: „Wir wollen eine positive Beziehung zur Türkei aufbauen. Wir streben stabile Beziehungen zu diesem Land an und möchten auf der Grundlage eines schrittweisen, verhältnismäßigen und reversiblen Ansatzes arbeiten.“

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EU-Ratspräsident Charles Michel zur Türkei: 'Wir wollen positive Beziehungen aufbauen'

EU-Ratspräsident Charles Micheläußerte sich am Ende der Sitzungen des ersten Tages des außerordentlichen EU-Gipfels in Brüssel gegenüber der Presse.

Michel erklärte, dass die EU-Staats- und Regierungschefs ein strategisches Gespräch über die Türkei geführt hätten und sich am Ende der Sitzung alle einig über die Beziehungen zur Türkei gewesen seien: „Wir wollen eine positive Beziehung zur Türkei aufbauen. Wir streben stabile Beziehungen zu diesem Land an und möchten auf der Grundlage eines schrittweisen, verhältnismäßigen und reversiblen Ansatzes arbeiten. Ich möchte hier betonen, dass die Situation in Zypern, insbesondere der UN-Lösungsprozess, von entscheidender Bedeutung ist.“ sagte er.

SANKTIONEN GEGEN DEN IRAN

Michel gab bekannt, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs aufgrund der Angriffe des Iran auf Israel darauf geeinigt hätten, neue Sanktionen gegen die Hersteller von Drohnen und Raketen im Iran zu verhängen. „Wir haben beschlossen, Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Das ist ein klares Signal, das wir senden wollen“, sagte Michel.

Michel erklärte, man wolle mit den Ländern der Region zusammenarbeiten, um den Iran zu isolieren und die Spannungen in der Region abzubauen, und fügte zu den Sanktionen gegen den Iran hinzu: „Das Ziel hierbei ist es, Unternehmen ins Visier zu nehmen, die an der Produktion von Drohnen und Raketen beteiligt sind“ sagte er.

RUSSISCH-UKRAINISCHER KRIEG

Die EU-Staats- und Regierungschefs hätten die Gelegenheit gehabt, die Botschaft des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj anzuhören, und seien sich in der Unterstützung für die Ukraine einig, betonte Michel und fügte hinzu: „Die Mitgliedstaaten, insbesondere jene mit spezifischen Kapazitäten, sind sich der großen Bedeutung der Lage bewusst und wissen, dass die Ukraine mehr Luftverteidigungssysteme und mehr Munition benötigt. Wir haben diesbezüglich sehr ernsthafte Gespräche geführt“ sagte er.

Michel erklärte, dass der zweite wichtige Punkt auf dem Gipfel in Bezug auf die Ukraine eine Friedensformel für die Ukraine sei, „Wie Sie wissen, ist für Juni ein Treffen in der Schweiz geplant. Das ist eine gute Sache, und wir möchten uns in dieser Angelegenheit mit der internationalen Gemeinschaft und allen Ländern austauschen“ sagte er.


Nachrichtenquelle: İHA

Rat der EU Charles Michel Türkei