EU-Untersuchung gegen Apple: 'Regeln verletzt'
Die Europäische Union (EU) wirft dem Technologieunternehmen Apple vor, mit seinen App-Store-Richtlinien gegen die Technologievorschriften der Union zu verstoßen, und hat ein neues Verfahren gegen das Unternehmen eingeleitet.
Die EU-Kommission gab bekannt, dass Apple eine offizielle Mitteilung bezüglich der Untersuchung erhalten hat, die im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) eingeleitet wurde, da die App-Store-Regeln App-Entwickler behindern würden.
In der Erklärung wurde daran erinnert, dass Entwickler, die ihre Anwendungen über den App Store vertreiben, gemäß EU-Recht in der Lage sein müssen, ihre Kunden kostenlos über alternative und günstigere Kaufoptionen zu informieren, sie auf diese Angebote hinzuweisen und den Erwerb der Anwendungen über diese Wege zu ermöglichen.
ERFÜLLT DIE KRITERIEN NICHT
In der Erklärung, in der es heißt, dass Apple in diesem Bereich unzureichend agiere, wurde festgestellt, dass die Bedingungen des Unternehmens für die Beziehung zu App-Entwicklern, einschließlich der Regeln des App Stores für die Weiterleitung, nicht die Kriterien der EU-Vorschriften erfüllen.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die EU-Kommission eine neue Untersuchung gegen Apple eingeleitet hat, die sich auf neue vertragliche Anforderungen für Drittanbieter von Apps und App-Stores bezieht, einschließlich der Gebühr für grundlegende Technologie.
Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto: "Apples neuer Slogan sollte 'anders handeln' lauten."
'BIETET KEINE WAHLMÖGLICHKEITEN'
Breton, der die Einschätzung äußerte, dass "Apple seit langem innovative Unternehmen unter Druck setzt und den Verbrauchern keine neuen Möglichkeiten und Optionen bietet", teilte mit, dass sie zusätzliche Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass der App Store und iOS mit dem DMA konform sind.
Im Rahmen der EU-Technologievorschriften unterliegen große Unternehmen und digitale Plattformen wie Apple strengeren Regeln. Unternehmen, die gegen die digitalen Gesetze der EU verstoßen, können mit Geldstrafen von bis zu 10 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes belegt werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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