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Geheime Daten von Tausenden israelischen Soldaten nach Cyberangriff im Internet veröffentlicht

Die Veröffentlichung persönlicher Daten einer Vielzahl von Soldaten, die in sensiblen militärischen Einheiten Israels gedient haben, durch eine mit dem Iran in Verbindung stehende Hackergruppe hat im Land große Sicherheitsbedenken ausgelöst. Die betroffenen Dokumente enthalten neben Lebensläufen auch Identitäts- und Kontaktdaten.

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Geheime Daten von Tausenden israelischen Soldaten nach Cyberangriff im Internet veröffentlicht

Ein umfangreicher Datensatz, der Lebensläufe von Tausenden Personen enthält, die in der Vergangenheit oder aktuell in den israelischen Streitkräften und Nachrichtendiensten tätig sind, ist infolge eines mutmaßlich vom Iran unterstützten Cyberangriffs ins Internet gelangt. Die geleakten Informationen umfassen persönliche Vor- und Nachnamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und in einigen Fällen sogar Privatanschriften. Zudem sind unter den Betroffenen Personen, die in der Luftverteidigung, der Cybersicherheit und in hochrangigen Nachrichtendiensteinheiten gedient haben.

Während die Echtheit der meisten Dokumente durch Recherchen in der israelischen Presse bestätigt wurde, äußerten einige der Betroffenen ihre Besorgnis mit den Worten: "Das ist wirklich erschreckend." Andererseits gaben die betroffenen Personen an, dass sie von den offiziellen Stellen nicht im Vorfeld informiert worden seien.

Sicherheitsfachleute sind sich einig, dass die hinter dem Vorfall stehende Hackergruppe "Handala Hack" ist. Diese Gruppierung hat in den letzten Wochen bereits etwa 20 ähnliche Cyberangriffsoperationen durchgeführt.

Es wird vermutet, dass der Leak durch einen Einbruch bei der in Israel ansässigen Personalvermittlungsplattform JobInfo oder deren Drittanbietern für Datenspeicherung zustande kam. Unter den offengelegten Dokumenten befinden sich auch Informationen zu hochrangigen Persönlichkeiten, die in den kritischsten Nachrichtendiensten Israels Karriere gemacht haben.

Da der aktuellste Lebenslauf in den Dokumenten aus dem Jahr 2024 stammt, deutet dies darauf hin, dass die Operation zur Datenexfiltration bereits vor etwa einem Jahr begonnen haben könnte. Berichten zufolge verliefen die Cyberangriffe in zwei Phasen: Zuerst die gezielte Auswahl der Daten und anschließend deren Veröffentlichung.

Die israelische nationale Cyber-Direktion erklärte nach dem Angriff, dass ein Großteil der Datenlecks auf Datenspeicherdienste zurückzuführen sei, und kündigte an, dass neu festgelegte Vorschriften sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Sektor deutlich strengere Cybersicherheitsmaßnahmen vorsehen werden. Die neuen Regeln sollen alle kommerziellen Strukturen, einschließlich kleiner Unternehmen, abdecken.

Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet und private Sicherheitsfirmen gaben bekannt, dass sie in den letzten Monaten einen bemerkenswerten Anstieg bei Spear-Phishing-Angriffen beobachtet haben, die sich insbesondere gegen Staatsbedienstete und Journalisten richten. Diese Angriffe führen nicht nur zum Diebstahl von Zugangsdaten per E-Mail, sondern können manchmal auch dazu führen, dass die Identität der Opfer übernommen wird, um in einer zweiten Phase neue Angriffe auf weitere Ziele zu starten.

Experten weisen darauf hin, dass die digitalen Spannungen zwischen dem Iran und Israel neue Dimensionen erreicht haben und Cyberangriffe eine entscheidende Rolle bei der nachrichtendienstlichen Informationsbeschaffung spielen. Nicht nur die Verteidigungsinfrastruktur, sondern auch Universitäten und Forschungsinstitute sind diesem Risiko ausgesetzt.


Nachrichtenquelle: 12punto

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