Gespräche für KI-Koalition in Paris begonnen
Der unter dem gemeinsamen Vorsitz von Frankreich und Indien organisierte KI-Aktionsgipfel hat in Paris begonnen. Es wurde mitgeteilt, dass der Gipfel darauf abzielt, das KI-Ökosystem zu diversifizieren und eine nachhaltige KI-Koalition zu bilden.
Staats- und Regierungschefs aus über 80 Ländern, Technologieunternehmen und Investoren, die zur Teilnahme am KI-Aktionsgipfel nach Paris gekommen sind, haben über die Zukunft der künstlichen Intelligenz beraten. Zu den Hauptzielen des Gipfels gehörten die Diversifizierung des KI-Ökosystems, die Erhöhung von Infrastrukturinvestitionen und die Gründung einer nachhaltigen KI-Koalition.
Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte in seiner Eröffnungsrede, dass künstliche Intelligenz große Chancen biete, aber gleichzeitig auch Anlass zur Sorge gebe, und äußerte sich wie folgt:
'Künstliche Intelligenz ist von entscheidender Bedeutung für die strategische Unabhängigkeit. Dieser Gipfel ist ein wichtiger Schritt, um vertrauenswürdige KI zu entwickeln und ihre Vorteile weltweit zu teilen.'
Macron merkte an, dass im Rahmen des Gipfels Themen wie KI-Governance, die Integration in den Wirtschaftssektor sowie die Nutzung in den Bereichen Kultur und Innovation erörtert würden. Zudem erklärte er, dass man ausländische Unternehmen dazu ermutigen werde, ihre Investitionen in Frankreich zu erhöhen.
Es wird erwartet, dass auf dem Gipfel eine neue Organisation mit Sitz in Paris angekündigt wird, um das KI-Ökosystem zu diversifizieren. Zudem wurden Gespräche über die Bildung einer nachhaltigen KI-Koalition zwischen Unternehmen und Staaten geführt. Es wurde betont, dass die Koalition darauf abziele, die Integration von KI in den Wirtschaftssektor zu erleichtern und weltweit vertrauenswürdige KI zu entwickeln.
Es wurde berichtet, dass die in Paris versammelten Führungskräfte einen Fahrplan festlegen werden, um sicherzustellen, dass KI so eingesetzt wird, dass sie zur Entwicklung von Kindern beiträgt. In diesem Zusammenhang wurde die Information geteilt, dass das Ziel darin bestehe, KI-Technologien so zu nutzen, dass das Wohlergehen und die Rechte von Kindern gewahrt bleiben.
KI-VORSTOSS AUS FRANKREICH
Im Rahmen eines Abkommens, das vor dem Gipfel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geschlossen wurde, wurde beschlossen, einen auf KI ausgerichteten Technologiecampus in Frankreich zu errichten. Es wurde bekannt gegeben, dass die VAE mehr als 30 Milliarden Euro in diesen Campus investieren werden. Das französische Bildungsministerium kündigte an, dass ab dem neuen Schuljahr KI-Unterricht für Schüler der 7. und 9. Klassen angeboten wird.
Macron betonte, dass Europa ein strategisches Erwachen im Bereich der künstlichen Intelligenz benötige, und äußerte sich wie folgt:
'Wir streben an, bis 2030 100.000 Forscher auszubilden und 35 Rechenzentren zu errichten. Wir dürfen keine Angst vor Innovation haben.'
An dem Gipfel nahmen unter anderem der indische Premierminister Narendra Modi, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz, der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis, der armenische Premierminister Nikol Paschinjan und der US-Vizepräsident James David Vance teil. Zudem waren Vertreter von Tech-Giganten wie Microsoft, OpenAI, Google, Anthropic und Sakana AI auf dem Gipfel vertreten. Ob Elon Musk am Gipfel teilnehmen wird, ist noch unklar.
Nachrichtenquelle: AA
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