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Hunderttausende Menschen protestierten in verschiedenen deutschen Städten gegen die AfD

Mehr als 100.000 Demonstranten versammelten sich in zahlreichen Städten Deutschlands, um gegen Rechtsextremismus zu protestieren.

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Veröffentlicht: 20.01.2024 19:01 Aktualisiert: 20.01.2024 19:01
Hunderttausende Menschen protestierten in verschiedenen deutschen Städten gegen die AfD

Frankfurt, Hannover, Düsseldorf, Stuttgart, Kassel, Dortmund, Halle, Erfurt, Nürnberg und in anderen Städten versammelten sich mehr als 100.000 Demonstranten, um in Deutschland ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

MIT PLAKATEN GEGEN "NAZIS" AUF DIE STRASSE GEGANGEN

Bei den Demonstrationen unter dem Motto "Demokratie verteidigen" wurden Plakate mit Aufschriften wie "Nazis und Antisemiten müssen abgeschoben werden", "Gemeinsam gegen Extremisten für die Demokratie" und "Faschismus ist keine Alternative" mitgeführt. Bei der Kundgebung in Hannover rief der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die Menschen dazu auf, eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus einzunehmen und die Menschenrechte sowie die Demokratie zu verteidigen.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnete die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) in seiner Rede in Düsseldorf als "gefährliche Nazi-Partei".

PROTEST GEGEN AfD-POLITIKER

Die Demonstranten, die Slogans gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus skandierten, äußerten ihren Unmut gegenüber AfD-Politikern.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, erklärte gegenüber der Westdeutschen Zeitung: "Es ist wünschenswert, dass die schweigende Mehrheit unseres Volkes eine klare Haltung gegen Extremismus und Antisemitismus einnimmt. Glücklicherweise demonstrieren derzeit viele Menschen dagegen."

Nachdem Pläne der AfD zur Abschiebung von Migranten bei einem Geheimtreffen bekannt wurden, rufen insbesondere Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen die Bevölkerung dazu auf, sich an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen.

Viele Politiker und Wähler in Deutschland sprechen sich für ein Verbot der AfD aus, die als ausländer- und muslimfeindlich gilt.

Die AfD ist mit 78 Abgeordneten im Bundestag vertreten.


Nachrichtenquelle: AA

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