Iraks Premierminister al-Zaidi trifft Trump im Weißen Haus
Der irakische Premierminister Ali Falih al-Zaidi ist im Weißen Haus mit US-Präsident Donald Trump zusammengetroffen.
Der irakische Premierminister Ali Falih al-Zaidi hat seinen ersten Auslandsbesuch nach seinem Amtsantritt in den USA absolviert. Al-Zaidi traf im Weißen Haus in der Hauptstadt Washington D.C. mit US-Präsident Donald Trump zusammen.
Nach dem Treffen äußerte sich al-Zaidi gemeinsam mit Trump gegenüber der Presse und betonte, dass sein Besuch nicht nur diplomatischer Natur sei: "Dieser Besuch dient dazu, eine neue Ära der strategischen Partnerschaft zwischen dem Irak und den USA einzuleiten und die Investitionen amerikanischer Unternehmen auf dem irakischen Markt zu erhöhen", erklärte er.
Al-Zaidi erinnerte daran, dass der Irak eines der Gründungsmitglieder der OPEC sei, und wies darauf hin, dass sein Land im Kampf gegen den Terrorismus einen hohen Preis gezahlt habe: "Wir fordern eine faire Ölförderquote für den Irak. Unsere Infrastruktur hat durch den Kampf gegen den Terrorismus schweren Schaden genommen", sagte er.

"Waffen werden ausschließlich in der Hand des Staates liegen"
Al-Zaidi erinnerte daran, dass das Mandat der von den USA geführten internationalen Koalition gegen die Terrororganisation IS Ende September ausläuft, und erklärte, dass die irakischen Sicherheitskräfte bereit seien, die volle Verantwortung für die Sicherheit des Landes zu übernehmen. Er wies darauf hin, dass einige bewaffnete Gruppen begonnen hätten, ihre Waffen an den Staat zu übergeben: "Wir werden unsere Politik, dass Waffen ausschließlich in der Hand des Staates liegen dürfen, entschlossen fortsetzen. Wir sind bereit zur Zusammenarbeit mit allen Parteien, die am politischen Prozess teilnehmen wollen", sagte er.
Al-Zaidi erklärte, dass der Irak aufgrund des Terrorismus wirtschaftliche Verluste von über 400 Milliarden Dollar erlitten habe, und fügte hinzu, dass man die Rückkehr aller vertriebenen Bürger in ihre Heimat anstrebe.
Botschaft an die KRG
In Bezug auf die Regionale Regierung Kurdistan (KRG) äußerte sich al-Zaidi wie folgt: "Die KRG ist ein untrennbarer Bestandteil des Irak. Ich kann nicht einen Teil meines Körpers abschneiden und wegwerfen."
Al-Zaidi, der mit einer großen Delegation aus Ministern, hochrangigen Beamten und Geschäftsleuten in die USA gereist ist, wird dort sieben Tage lang Gespräche führen.
Nachrichtenquelle: İHA
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