Iran plant „Sperrzone“ in der Straße von Hormus
Mohsen Rezai erklärte, dass der Iran eine Sperrzone rund um die Straße von Hormus ausrufen werde und dass Handelsschiffe, die in dieses Gebiet einfahren, auf eine Sanktionsliste gesetzt würden.
Mohsen Rezai, Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, kündigte an, dass die Regierung in Teheran eine neue „Sperrzone“ rund um die Straße von Hormus ausrufen werde. Rezai erklärte, dass sich das betreffende Gebiet von der durch die US-Marine deklarierten Blockadezone bis in die inneren Bereiche des Persischen Golfs erstrecken werde.
Laut Rezais Aussage werden Handelsschiffe, die versuchen, in dieses Gebiet einzufahren, vom Iran auf eine Sanktionsliste gesetzt. Der iranische Beamte teilte mit, dass die Entscheidung in den kommenden Tagen öffentlich bekannt gegeben werde.
Rezai berichtete, dass Verhandlungen mit dem Oman über die Seeschifffahrtsrouten in der Straße von Hormus geführt würden und dass sich die Parteien auf die Transitrouten geeinigt hätten. Er erklärte, dass das Abkommen in Kürze unterzeichnet werde und sagte: „Der neue internationale Korridor, der vom Iran verwaltet wird, wurde gemeinsam mit dem Bruderland Oman festgelegt und wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.“
Rezai wies zudem Berichte zurück, wonach es im Iran aufgrund der Blockade und der Wirtschaftssanktionen der USA zu Engpässen bei Grundnahrungsmitteln komme; diese entsprächen nicht der Wahrheit.
Rezai, der darauf hinwies, dass US-Präsident Donald Trump aus dem im Juni unterzeichneten Memorandum of Understanding zwischen den Parteien ausgestiegen sei, erklärte, dass diese Entscheidung den Iran dazu veranlasst habe, seine Strategie in Bezug auf Krieg und Verhandlungen zu ändern. „Nachdem Trump aus dem Abkommen ausgestiegen ist, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir eine neue Strategie in den Bereichen Krieg und Verhandlungen verfolgen müssen. Der Rückzug Amerikas aus dem Abkommen hat uns auf einen neuen Weg gebracht“, sagte er.
Darüber hinaus behauptete Rezai, dass sie vor 48 Stunden zum ersten Mal eine im Iran hergestellte Anti-Schiffs-Rakete gegen ein amerikanisches Schiff getestet hätten. Der iranische Beamte behauptete, die Rakete habe die Amerikaner zum Rückzug gezwungen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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