Israelischen Medienberichten zufolge soll vor dem Angriff eine 'neue Sicherheitszone' für die Evakuierung der Palästinenser in Rafah angekündigt werden
Es wurde berichtet, dass die israelische Armee, die sich auf eine Bodenoffensive auf Rafah im Gazastreifen vorbereitet, wo Palästinenser Zuflucht gesucht haben, eine neue "Sicherheitszone" ankündigen wird, um die Menschen in der Region erneut zwangsumzusiedeln.
Die israelische Armee bereitet sich darauf vor, eine Bodenoffensive auf Rafah zu starten, das sie zuvor als "Sicherheitszone" bezeichnet hatte und in dem etwa 1,5 Millionen Palästinenser Zuflucht gesucht haben.
Die Regierung in Tel Aviv betont trotz der Warnungen der internationalen Gemeinschaft, dass sie an einer Bodenoffensive auf Rafah festhält.
Dem israelischen Armeerundfunk zufolge wurde berichtet, dass die Armee eine "neue Sicherheitszone" ankündigen werde, um die Palästinenser in Rafah erneut zwangsumzusiedeln.
Es ist geplant, die Palästinenser in Rafah vor der Bodenoffensive in diese "Sicherheitszone" zu drängen.
Die Stadt Rafah, die im Süden des Gazastreifens an der ägyptischen Grenze liegt, beherbergte vor den israelischen Angriffen etwa 280.000 Palästinenser.
Aufgrund der seit dem 7. Oktober andauernden israelischen Angriffe wurden im Gazastreifen, der 2,3 Millionen Einwohner zählt, 1,9 Millionen Menschen vertrieben.
Ein Großteil der vertriebenen Palästinenser suchte Zuflucht in Rafah, das Israel zuvor als "sicher" bezeichnet hatte. Durch die Ankunft von Menschen aus den nördlichen Regionen hat sich die Bevölkerung von Rafah mehr als vervierfacht und 1,5 Millionen erreicht.
Da es an ausreichendem Wohnraum mangelt, kämpfen die meisten der nach Rafah geflüchteten Palästinenser in Lagern aus behelfsmäßigen Zelten ums Überleben.
Die israelische Armee nimmt die Stadt Rafah häufig mit Luftangriffen ins Visier. Es wird befürchtet, dass den Zivilisten im Gazastreifen kein Ort mehr bleibt, an den sie fliehen können, sollte Israel eine Bodenoffensive auf die Stadt Rafah starten.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, der trotz internationaler Warnungen wiederholt bekräftigt hat, den Angriffsplan auf Rafah genehmigt zu haben, erklärte am 8. April, dass ein Datum für den Angriff festgelegt worden sei.
Netanjahu sagte am 30. April, dass sie Rafah angreifen würden, unabhängig davon, ob ein Abkommen über einen Gefangenenaustausch zustande komme oder nicht.
Nachrichtenquelle: AA
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