Keine neuen Bundesmittel für die Harvard University!
Das US-Bildungsministerium hat mitgeteilt, dass die Harvard University keine neuen Bundesmittel erhalten wird, bis sie den Forderungen des Weißen Hauses nachkommt.
Die US-Bildungsministerin Linda McMahon hat einen Brief an den Rektor der Harvard University gesendet. In dem Schreiben behauptete McMahon, Harvard mache das Hochschulsystem des Landes lächerlich, indem es ausländische Studierende aufnehme, die eine abfällige Haltung gegenüber den USA zeigten.
McMahon erklärte, die Regierung von Präsident Donald Trump sei bereit, Harvard weiterhin Bundesmittel zur Verfügung zu stellen, solange sich die Universität zur Einhaltung der Bundesgesetze verpflichte. Sie sagte: "Harvard hat es in jeder Hinsicht versäumt, seinen gesetzlichen Verpflichtungen, seinen ethischen und treuhänderischen Pflichten, seinen Transparenzverantwortlichkeiten und jeglicher akademischen Sorgfaltspflicht nachzukommen."
Ministerin McMahon fügte hinzu: "Eine Universität sollte im besten Fall die höchsten Ideale unserer Nation erfüllen und die Tausenden hoffnungsvollen Studierenden erleuchten, die durch ihre großartigen Tore eintreten. Doch Harvard hat dieses Ideal verraten."
Beamte des Ministeriums betonten in einer Pressekonferenz zu diesem Thema, dass Harvard keine neuen staatlichen Forschungsgelder erhalten werde, bis die Universität nachweise, dass sie "Verantwortung in der Hochschulverwaltung zeigt".
Die Beamten stellten klar, dass die Entscheidung nur Forschungszuschüsse betreffe und die finanzielle Unterstützung für Studierende nicht beeinträchtigt werde.
WAS WAR VORHERGESCHWEN?
Die Bundesregierung hatte bereits zuvor gedroht, die Bundesmittel für zahlreiche Universitäten, darunter auch Harvard, einzufrieren. Als Begründung wurden unter anderem die Campus-Proteste zur Unterstützung Palästinas sowie Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion angeführt.
In diesem Zusammenhang hatte die Regierung beschlossen, die für Harvard vorgesehenen Mittel in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar sowie einen Vertragswert von 60 Millionen Dollar einzufrieren. Die Universität hatte daraufhin Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht, um diese Entscheidung zu stoppen, mit der Begründung, dass das Einfrieren der Mittel durch die Bundesregierung rechtswidrig sei.
Nachrichtenquelle: 12punto
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