Kommentar einer ausländischen Bank zu den Verhaftungen: 'Erdoğan und Şimşek gaben Investoren Garantien! Es gibt Kaufgelegenheiten am Markt'
Die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu, dem Präsidentschaftskandidaten der CHP und Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), hat zu Schwankungen an den türkischen Märkten geführt. Während ab dem 19. März ein starker Rückgang an der Börse zu beobachten war, erholten sich die Märkte nach dem 23. März wieder. HSBC International wies in ihrem Global Research Report darauf hin, dass die Türkei 'weiterhin auf Kurs' sei und das Land langfristig Chancen für Investoren biete.
12punto AUSLANDSREDAKTION
HSBC-Analysten stellten fest, dass sie trotz der jüngsten Schwankungen an den türkischen Märkten langfristige Chancen sehen. Die Bank erklärte, dass die Unruhe nach der Festnahme von İmamoğlu 'als Chance für Investoren gewertet werden könnte'. Im Bericht wurde darauf hingewiesen, dass Turkish Airlines, Akbank, BIM, Migros, Turkcell und Torunlar GYO Unternehmen seien, die mit einer 'Kauf'-Empfehlung hervorstechen.
Im HSBC-Bericht wurde betont, dass die grundlegenden wirtschaftlichen Dynamiken der Türkei trotz kurzfristiger Herausforderungen stark seien. Die Bank wies darauf hin, dass die Behörden Garantien gegeben hätten, um das Vertrauen der Märkte zu sichern.
Im Bericht wurde unterstrichen, dass Finanzminister Mehmet Şimşek und der stellvertretende Präsident Cevdet Yılmaz ihr Bekenntnis zur Kontinuität der Politik bekräftigt hätten. Es wurde festgehalten, dass Şimşek erklärte, man werde 'jeden notwendigen Schritt für die Finanzstabilität unternehmen', und dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan nach der Kabinettssitzung seine Unterstützung für die Wirtschaftsführung bestätigt habe.

KARAHAN: 'UNSERE MASSNAHMEN SIND MARKTFREUNDLICH'
Der Präsident der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, sagte bei einem Notfalltreffen mit türkischen Banken am Wochenende, dass die ergriffenen Maßnahmen marktfreundlich seien. Karahan gab die Zusicherung, dass die TCMB alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um große Verluste an den Märkten zu verhindern.
HSBC-Analysten erklärten, dass das größte Risiko für türkische Anleihen der Druck durch Devisenabflüsse sei. Im Bericht wurde angegeben, dass die Zentralbank die Kontrolle der Devisennachfrage und die Wahrung der Währungsstabilität als Priorität betrachte.
Die Bank nahm in ihren Bericht die Aussage von Şimşek auf, wonach 60 Prozent der jüngsten Dollarnachfrage von ausländischen Investoren und 10 Prozent von lokalen Privatanlegern stammten. Die Analysten bewerteten, dass sich der Anleihemarkt stabilisieren könnte, falls dieser Trend anhalte und die lokale Dollarisierung begrenzt bleibe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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