Laut US-Regierung könnten die Kämpfe im Gazastreifen noch Monate andauern
Der Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, John Kirby, erklärte, dass die Kämpfe im Gazastreifen noch Monate andauern könnten.
Kirby bewertete in einem online abgehaltenen Pressebriefing die aktuelle Lage im Gazastreifen sowie die anhaltenden Angriffe Israels.
John Kirby äußerte, dass die Angriffe Israels auf den Gazastreifen möglicherweise nicht in naher Zukunft enden werden, und betonte: "Wir sind uns mit den Israelis einig, dass diese Kämpfe noch Monate andauern könnten."
Kirby erinnerte daran, dass auch der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, bei seinem Besuch in Israel das Thema des Schutzes von Zivilisten angesprochen habe. Er erklärte, dass die israelische Armee nun in eine Phase eintreten müsse, in der sie ihre Operationen präziser und zielgerichteter durchführe.
Kirby gab an, dass Sullivan dieses Thema gegenüber seinen israelischen Gesprächspartnern klar zur Sprache gebracht habe und dass auch mögliche Verwaltungsalternativen für den Gazastreifen auf Sullivans Agenda stünden. Er merkte an, dass es aus diesen Gesprächen bisher keine konkreten Ergebnisse gebe, man jedoch weiterhin mit den relevanten Akteuren, einschließlich der Palästinensischen Autonomiebehörde, im Austausch bleiben werde.
Auf die Frage nach der Haltung der USA zu den zunehmenden Angriffen durch illegale israelische Siedler im Westjordanland erklärte Kirby, dass diese Angriffe aufhören müssten. Kirby sagte: "Die Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser im Westjordanland ist inakzeptabel. Diese Angriffe müssen aufhören."
Bezüglich der Frage zur Tötung von drei israelischen Geiseln durch israelische Streitkräfte antwortete Kirby, dass es sich um einen tragischen Fehler handele, man jedoch keine detaillierten Informationen über den operativen Ablauf habe.
Auf den Hinweis, dass ein Fotojournalist von Al Jazeera von israelischen Streitkräften getötet wurde, betonte Kirby, dass Journalisten unter keinen Umständen ins Visier genommen werden dürften.
Kirby bewertete das Vorgehen Israels, das seit dem 7. Oktober mindestens 90 Journalisten getötet hat, mit den Worten: "Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass sie (Israel) Journalisten gezielt ins Visier nehmen."
Nachrichtenquelle: AA
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