Lavrow zur Ankara-Damaskus-Beziehung: Türkei bereit, über Abzug aus Syrien zu sprechen
In einem Interview mit Russia Today erklärte Sergei Lavrow, dass die Türkei bereit sei, über einen Truppenabzug aus Syrien zu verhandeln, jedoch noch keine Einigung über die spezifischen Bedingungen erzielt worden sei.
Der russische Außenminister Sergei Lavrow äußerte sich zum Prozess der „Normalisierung“ der Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus. Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, erklärte Lavrow, die Türkei sei „bereit, über einen Truppenabzug aus Syrien zu sprechen, doch über die spezifischen Bedingungen wurde noch keine Einigung erzielt“. Im Gespräch mit dem Fernsehsender Russia Today (RT) sagte Lavrow: „Die Türken sind dazu bereit, aber bei den konkreten Parametern gibt es noch keine Übereinkunft.“
Lavrow fuhr fort: „Wir sprechen über die Rückkehr von Flüchtlingen und die notwendigen Maßnahmen zur Unterdrückung der terroristischen Bedrohung, was die Präsenz türkischer Truppen überflüssig machen würde. Über all dies wird gesprochen.“
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hatte kürzlich erklärt, dass die Bemühungen zur Verbesserung der Beziehungen zur Türkei „bisher keine konkreten Ergebnisse gebracht haben“. In einer Rede vor der Volksversammlung betonte Assad, dass der Abzug türkischer Truppen keine Vorbedingung für die Aufnahme von Gesprächen sei. Unter erneuter Betonung der „Souveränität“ äußerte sich Assad wie folgt:
„Die Wiederherstellung einer Beziehung erfordert zunächst die Beseitigung der Gründe, die zu ihrer Zerstörung geführt haben.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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