Lieferant der Pager für die Hisbollah verschwunden: Gerüchte über Flucht in die USA
Es wird behauptet, dass der Lieferant der Pager, die für die gleichzeitigen Explosionen im Libanon verantwortlich sein sollen, nach dem Vorfall untergetaucht ist. Es heißt, der verdächtige Geschäftsmann könnte in die USA geflohen sein.
12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Im Zusammenhang mit den Explosionen im Libanon ist der Geschäftsmann Rinson Jose, der angeblich bei der Beschaffung der mit Sprengstoff präparierten Pager geholfen haben soll, verschwunden.
Es wird vermutet, dass Jose, der Eigentümer der in Bulgarien ansässigen Firma Norta Global Ltd, nach dem Vorfall in die USA geflohen sein könnte.
Berichten der bulgarischen Presse zufolge ist der 39-jährige, in Indien geborene und norwegische Staatsbürger Rinson Jose seit den Explosionen im Libanon unauffindbar. Es wird behauptet, dass Jose, der die aus Taiwan stammenden Pager an die Hisbollah verkaufte, in die USA geflohen ist.
Wie die BBC berichtete, könnte eine internationale Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet werden.
Es gibt offene Fragen darüber, wie die Firma Norta Global Ltd, deren Eigentümer Jose ist, die mit Sprengstoff präparierten Pager für den Libanon beschaffen konnte.
Obwohl das Unternehmen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia registriert ist, erklärten die bulgarischen Behörden, dass die Geräte weder importiert noch dort hergestellt wurden.
Der explodierte Pager 'Gold Apollo'
NORWEGISCHE VERBINDUNGEN VON JOSE WERDEN UNTERSUCHT
Es ist bekannt, dass Jose 2012 nach Norwegen zog, dort mit seiner Frau in Oslo lebte und verschiedene Unternehmen leitete. Die norwegische Presse berichtete, dass die örtliche Polizei und Sicherheitsbehörden eine Voruntersuchung gegen Jose eingeleitet haben.
Die norwegischen Behörden wurden aktiv, nachdem ein amerikanischer Journalist Fragen zu Jose gestellt hatte. Sowohl die bulgarischen als auch die norwegischen Behörden haben Ermittlungen zu den Explosionen und Joses Verbindungen aufgenommen.
Quellen aus dem Umfeld der Firma Norta Global Ltd geben an, dass Jose nicht auf Anrufe reagiere und sein Verschwinden die Schwere des Vorfalls weiter unterstreiche.
Nachrichtenquelle: 12punto
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