Luftverschmutzung forderte im Iran im vergangenen Jahr 50.000 Menschenleben: Iraner atmen 247 Tage lang verschmutzte Luft
Es wurde bekannt gegeben, dass im Iran im Laufe des Jahres 2024 etwa 50.000 Menschen aufgrund von Luftverschmutzung ihr Leben verloren haben.
Der iranische Gesundheitsminister Mohammad Reza Zafarghandi teilte mit, dass die Luftverschmutzung im vergangenen Jahr im Land etwa 50.000 Todesfälle verursacht habe.
Zafarghandi äußerte sich auf der Konferenz zum Nationalen Tag der sauberen Luft.
Zafarghandi erklärte: '12,56 Prozent der Todesfälle in unserem Land, das heißt etwa 50.000 Menschen, sind auf Ursachen zurückzuführen, die mit der Luftverschmutzung zusammenhängen.'
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Zafarghandi merkte an, dass der durch die Luftverschmutzung verursachte wirtschaftliche Schaden bei etwa 12 Milliarden Dollar liege, und äußerte sich wie folgt:
'Internationale Standards definieren das Vorhandensein von mehr als 5 Mikrogramm Partikeln pro Kubikmeter Luft als Verschmutzung; wir setzen dies bei 12 Mikrogramm an. Selbst nach unseren eigenen Kriterien atmen die Städte unseres Landes durchschnittlich 247 Tage im Jahr verschmutzte Luft. Für die Hauptstadt Teheran steigt dieser Zeitraum auf bis zu 353 Tage an.'
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IRANS HAUPTSTADT WIRD WEGEN LUFTVERSCHMUTZUNG VERLEGT
Der Iran hatte im vergangenen Dezember angekündigt, dass die Hauptstadt des Landes von Teheran in die Küstenregion Makran im Süden des Landes verlegt werden soll. Als Grund für die Entscheidung wurden die Luftverschmutzung in Teheran und die zunehmende Bevölkerungsdichte genannt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Luftverschmutzung in Teheran durch die mangelnde Eignung der Stadt für die Luftzirkulation, die Bevölkerungsdichte sowie die Abgase von Fahrzeugen älterer Modelle und weit verbreiteten Motorrädern verursacht wird.
Der iranische Minister teilte mit, dass Zabol die Stadt mit der stärksten Luftverschmutzung sei, während Sanandadsch die sauberste Stadt darstelle.
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Nachrichtenquelle: 12punto
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