Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
53,9587
Dollar
Arrow
44,7395
Pfund Sterling
Arrow
63,0295
Gold
Arrow
6273,0827
BIST 100
Arrow
10.729

Militärjunta in Myanmar bombardiert Zivilisten: 27 Tote

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf das Dorf Let Pan Hla im Bezirk Singu nördlich von Mandalay sollen 27 Zivilisten getötet und 30 weitere verletzt worden sein.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Militärjunta in Myanmar bombardiert Zivilisten: 27 Tote

Ein Sprecher der Rebellenorganisation Volksverteidigungskräfte von Mandalay (PDF), der unter dem Decknamen Osmond auftritt, behauptete, die Armee habe den Marktplatz des Dorfes ins Visier genommen. Osmond gab an, dass bei dem Angriff 27 Menschen, darunter sechs Kinder, ums Leben kamen und 30 weitere Personen verletzt wurden. Etwa 10 Häuser in der Nähe des Marktes seien durch die Bomben zerstört worden.

Internationale Medien berichteten, dass der Angriff bestätigt wurde und die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Militärjunta in Myanmar hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.

BÜRGERKRIEG IN MYANMAR

Das Militär in Myanmar übernahm am 1. Februar 2021 die Macht, nachdem es Vorwürfe wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen 2020 erhoben hatte. Die faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi und führende Mitglieder der Regierungspartei wurden festgenommen und ein einjähriger Ausnahmezustand verhängt.

Laut einem Bericht der Associated Press (AP) hat die „Allianz der drei Brüder“, bestehend aus der Myanmar National Democratic Alliance Army, der buddhistischen Arakan-Armee und der Ta'ang National Liberation Army, bewaffnete Aktionen gegen die Armee eingeleitet. Es wurde berichtet, dass diese Gruppen ihren Widerstand gegen die Militärverwaltung fortsetzen.

Die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Liz Throssell, gab am 17. September 2024 bekannt, dass seit 2021 mindestens 5.350 Zivilisten getötet und mehr als 3,3 Millionen Menschen vertrieben wurden. Die Menschenrechtsverletzungen in Myanmar haben international für Empörung gesorgt. Die Vereinten Nationen haben dazu aufgerufen, eine weitere Eskalation der politischen Krise im Land zu verhindern.


Nachrichtenquelle: 12punto

Myanmar