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Nahrungsergänzungsmittel fordert in Japan weiterhin Todesopfer

Die Zahl der Todesopfer durch den Konsum des Nahrungsergänzungsmittels „Beni-Koji“ in Japan ist auf 5 gestiegen.

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Nahrungsergänzungsmittel fordert in Japan weiterhin Todesopfer

Wie das Unternehmen Kobayashi Pharmaceutical Co. in Japan mitteilte, ist eine weitere Person verstorben, die das Nahrungsergänzungsmittel „Beni-Koji“, welches Rotschimmelreis enthält, konsumiert hatte.

Damit ist die Zahl der Todesfälle, die mit dem Nahrungsergänzungsmittel „Beni-Koji“ in Verbindung gebracht werden, auf 5 gestiegen. Geschlecht und Alter der Verstorbenen wurden nicht bekannt gegeben.

Es wurde mitgeteilt, dass die Untersuchungen zur „Feststellung der Todesursachen“ der Verstorbenen andauern.

Der japanische Hersteller, der das Problem in dem Produkt noch nicht identifizieren konnte, vermutet, dass eine „unbekannte, aus Schimmel stammende Substanz“ die Ursache sein könnte.

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales gab bekannt, dass sich derzeit insgesamt 93 Personen, die „Beni-Koji“ konsumiert haben, in Krankenhäusern in Behandlung befinden.

Das Ministerium erklärte, dass das Unternehmen bisher fast 12.000 Beschwerden bezüglich des Produkts erhalten habe.

Es wurde berichtet, dass sich das Ministerium darauf vorbereitet, Ermittlungen gegen das Unternehmen einzuleiten, das seinen Hauptsitz in der Metropole Osaka im Süden des Landes hat.

Es wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen im Jahr 2023 18,5 Tonnen „Beni-Koji“-Inhaltsstoffe produziert und 16,1 Tonnen davon an über 50 Unternehmen verkauft hat.

Das 1919 gegründete Pharma- und Arzneimittelunternehmen Kobayashi Pharmaceutical Co. ist dafür bekannt, eine breite Palette an rezeptfreien Gesundheits-, Hygiene- und Nahrungsergänzungsprodukten zu vertreiben.


Nachrichtenquelle: AA

Beni Koji Japan