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14.012

NATO-Jets schießen Drohne ab: Auch türkische F-16 beteiligt

Das lettische Militär erklärte, die Drohne sei infolge russischer elektronischer Kampfführung in den nationalen Luftraum eingedrungen; zudem seien zusätzliche Luftverteidigungseinheiten an der Ostgrenze stationiert worden.

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NATO-Jets schießen Drohne ab: Auch türkische F-16 beteiligt

Kampfjets, die im Rahmen der NATO-Mission zur Luftraumüberwachung im Baltikum im Einsatz sind, haben am Freitag eine „fremde Drohne“ abgeschossen, die in den lettischen Luftraum eingedrungen war.

Nach Angaben des lettischen Militärs drang die Drohne „infolge russischer elektronischer Kampfführung“ in den Luftraum des Landes ein. Das Fluggerät wurde über der Region Balvi im Osten des Landes abgefangen.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass zusätzliche Luftverteidigungseinheiten an den Ostgrenzen stationiert wurden und die Überwachung des Luftraums fortgesetzt werde. Das lettische Militär warnte davor, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholen könnten, solange die russische Aggression gegen die Ukraine andauert.

Die lettischen Behörden gaben zudem bekannt, dass in den Gemeinden Augšdaugava, Preili, Rezekne, Balvi und Aluksne weitere Bedrohungen des Luftraums festgestellt wurden, diese jedoch später endeten.

DROHNENALARM AN DER NATO-OSTFLANKE

Der jüngste Vorfall ereignete sich in einer Zeit wachsender Besorgnis über sicherheitsrelevante Risiken mit Russland-Bezug an der NATO-Ostflanke. Seit Beginn des umfassenden Krieges Moskaus gegen die Ukraine im Februar 2022 werden Luftraumverletzungen und Drohnenvorfälle an den Ostgrenzen des Bündnisses genauer beobachtet.

Auch in Rumänien gab es in jüngster Zeit ähnliche Vorfälle. Im Juli schossen Kampfjets innerhalb von drei Tagen drei Drohnen ab. Die rumänische Generalstaatsanwaltschaft stellte fest, dass es sich bei mindestens einer der abgefangenen Drohnen um eine Drohne vom Typ Schahed handelte, die von russischen Streitkräften in der Ukraine eingesetzt wird.

Borcea Hava Üssü 86’da düzenlenen hava polisliği tatbikatı sırasında uçan bir Romanya F-16 savaş uçağı.
Ein rumänisches F-16-Kampfflugzeug fliegt während einer Luftpolizeiübung auf dem Luftwaffenstützpunkt 86 Borcea, in einer Zeit wachsender Sicherheitsbedenken hinsichtlich grenzüberschreitender Drohnenverletzungen durch Russland. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Taucher des rumänischen Militärs zerstörten am Dienstag im Schwarzen Meer in der Nähe des Erdgasprojekts Neptun Deep zwei Drohnen vom Typ Gerbera kontrolliert. Der rumänische Verteidigungsminister Radu Miruta erklärte, die Entscheidung sei zur Sicherheit der Schifffahrtswege und der Arbeiten rund um die Plattform getroffen worden.

Im Juni explodierte eine ukrainische Seedrohne im rumänischen Hafen Constanța, nachdem erklärt worden war, dass sie aufgrund russischer elektronischer Störmaßnahmen vom Kurs abgekommen sei. Letzte Woche explodierte auch in Bulgarien eine weitere Drohne in der Nähe einer Kompressorstation an der Trans-Balkan-Erdgaspipeline.

Die NATO-Verbündeten trafen sich am Mittwoch, um die zunehmenden Drohnenverletzungen und Luftraumvorfälle zu erörtern. Das Bündnis erklärte, die Verbündeten hätten den betroffenen Ländern „volle Solidarität und Unterstützung“ zugesichert.

In der NATO-Erklärung wurde betont, dass Luftraumverletzungen „gefährlich und inakzeptabel“ seien, und die Verantwortung dafür bei Russland liege. Das Bündnis betonte zudem, es sei „bereit, jede Form von Aggression abzuschrecken und sich dagegen zu verteidigen“.

Im Rahmen der Mission zur Luftraumüberwachung im Baltikum werden Kampfjets der Bündnispartner in viermonatigen Rotationen auf den Luftwaffenstützpunkten Šiauliai in Litauen und Ämari in Estland stationiert. Lettland, Litauen und Estland stellen für die Mission die Luftraum-Kommando- und Kontrollinfrastruktur sowie Personal bereit.


Nachrichtenquelle: 12punto

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