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Netflix muss sieben Jahre an Preiserhöhungen zurückerstatten

Nach einem Gerichtsurteil in Rom wurden die Preiserhöhungen von Netflix in den letzten sieben Jahren für unrechtmäßig erklärt, was Millionen von Nutzern einen Anspruch auf Rückerstattung einräumt.

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Netflix muss sieben Jahre an Preiserhöhungen zurückerstatten

In einem Gerichtsverfahren in der italienischen Hauptstadt Rom wurden die Preiserhöhungen, die die Streaming-Plattform Netflix zwischen 2017 und 2024 vorgenommen hat, für rechtswidrig erklärt. Aufgrund des Gerichtsbeschlusses ist die Plattform nun verpflichtet, die Abogebührenerhöhungen aus diesem Zeitraum zurückzuerstatten.

Das rechtliche Verfahren, das auf Initiative der in Rom ansässigen Verbraucherschutzgruppe Movimento Consumatori eingeleitet wurde, weitete sich infolge der Beschwerden von rund 25.000 Netflix-Kunden aus. Der Präsident der Organisation, Alessandro Mostaccio, erklärte, dass sich Tausende von Abonnenten, die von den Preiserhöhungen der letzten Jahre betroffen waren, an sie gewandt hätten.

Nach dem Urteil ist Netflix nun verpflichtet, seinen Abonnenten eine Sammelrückerstattung zu leisten. Zudem werden die betroffenen Kunden über die Rückzahlungen informiert.

Berechnungen von Verbraucheranwälten zufolge könnten Premium-Abonnenten Rückerstattungen von bis zu 500 Euro und Nutzer des Standard-Pakets bis zu 250 Euro erhalten.

In einer Stellungnahme des Unternehmens hieß es: "Wir legen stets großen Wert auf Verbraucherrechte und sind davon überzeugt, dass wir unsere Plattformbedingungen in Übereinstimmung mit den italienischen Gesetzen festgelegt haben." Zudem wurde angekündigt, dass das Unternehmen gegen das Gerichtsurteil Berufung einlegen werde.


Nachrichtenquelle: 12punto

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