Neue Entwicklung beim Attentatsversuch auf Trump: Entscheidung über Secret-Service-Mitarbeiter gefallen
Einige Mitarbeiter des US-Secret-Service, die während des Attentatsversuchs auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump in den USA im Einsatz waren, haben Disziplinarstrafen erhalten.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump war bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden.
In der Untersuchung zu dem Attentatsversuch, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, gibt es eine neue Entwicklung.
Wie die Zeitung The Hill unter Berufung auf eine ungenannte Quelle berichtet, wurden mindestens fünf Secret-Service-Mitarbeiter mit einer Disziplinarstrafe belegt, die sie in den "Innendienst" versetzt, wodurch sie von operativen Einsätzen ausgeschlossen sind.
Es wurde angegeben, dass auch das Personal, das für die Sicherheitsplanung während Trumps Kundgebung verantwortlich war, zu den Personen gehört, die in den "Innendienst" versetzt wurden.
Obwohl der Secret Service keine direkte Stellungnahme zu den betreffenden Disziplinarstrafen abgab, hieß es: "Festgestellte und nachgewiesene Verstöße sowie mögliche Disziplinarmaßnahmen werden vom Büro für berufliche Verantwortung untersucht."
ATTENTATSVERSUCH AUF TRUMP
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wurde am 13. Juli während einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, aus dem Publikum heraus beschossen. Dabei kam ein Teilnehmer der Kundgebung ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Der US-Secret-Service gab bekannt, dass der Angreifer neutralisiert wurde.
Das Federal Bureau of Investigation (FBI) stufte den Angriff als Attentatsversuch ein und gab nach den Untersuchungen bekannt, dass es sich bei dem Täter, der am Tatort erschossen wurde, um den 20-jährigen Thomas Matthew Crooks handelte.
Nachdem der Secret Service nach dem Schuss auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump während seiner Wahlkampfveranstaltung massiver Kritik ausgesetzt war, trat die Direktorin Kimberly Cheatle am 23. Juli zurück.
Der nach Cheatle amtierende Interimsdirektor Roland Rowe sagte am 30. Juli vor einem Senatsausschuss zum Attentatsversuch aus und erklärte, er könne nicht "verteidigen", warum das Dach, von dem aus der Anschlag auf Trump verübt wurde, nicht gesichert worden war.
Nachrichtenquelle: AA
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