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Neue FBI-Erklärung zum Attentäter auf Trump: 'Keine aussagekräftigen Hinweise gefunden'

Die Ungewissheit darüber, wie und warum Thomas Matthew Crooks das Attentat auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump in den USA geplant und ausgeführt hat, hält an.

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Neue FBI-Erklärung zum Attentäter auf Trump: 'Keine aussagekräftigen Hinweise gefunden'

Während der Parteitag der Republikaner in Milwaukee, auf dem die Kandidatur des ehemaligen Präsidenten offiziell bestätigt wurde, noch andauert, warten auch die Fragen zum Attentatsversuch auf Trump vom 13. Juli auf Antworten.

Berichten der US-Medien zufolge hat das FBI, das die Ermittlungen zum Attentatsversuch leitet, das Passwort des Mobiltelefons von Crooks geknackt, seinen Computer, sein Haus und sein Auto untersucht sowie mehr als 100 Personen befragt. Dennoch sei man bisher zu keinem Ergebnis gekommen, warum der Verdächtige diesen Angriff auf Trump verübt hat.

BISHER 'KEINERLEI AUSSAGEKRÄFTIGE HINWEISE' GEFUNDEN

Beamte, die unter der Bedingung der Anonymität gegenüber der Nachrichtenagentur AP sprachen, da die Ermittlungen noch andauern, wiesen darauf hin, dass Crooks weder ein Schreiben, einen Abschiedsbrief, eine Erklärung in den sozialen Medien noch irgendeinen anderen Hinweis hinterlassen habe, der sein Motiv für den Angriff auf Trump erklären könnte.

Die Behörden erklärten, dass sie nach der Untersuchung des Telefons und anderer Gegenstände des Angreifers bisher 'keinerlei aussagekräftige Hinweise' darauf gefunden hätten, ob er den Angriff allein ausführte oder mit anderen zusammenarbeitete.

Die Behörden teilten mit, dass Bekannte den 20-jährigen Crooks als 'einen seltsamen Jungen, der für sich blieb und mit niemandem sprach' beschrieben hätten, es jedoch 'keinerlei Anzeichen für eine Gefährlichkeit' bei ihm gegeben habe, er wirkte wie 'ein normaler Mensch, der einfach nicht gerne mit Leuten sprach'.

Es wurde bekannt, dass Crooks in der Highschool oft verspottet und gelegentlich gemobbt wurde, weil er Kleidung trug, die an Jagdkleidung erinnerte. Zudem habe er versucht, dem Schützenverein der Schule beizutreten, sei jedoch mit der Begründung abgelehnt worden, dass er 'ein schlechter Schütze' sei.

Es wurde darauf hingewiesen, dass Crooks intelligent genug war, um nach der Highschool an einem zweijährigen College einen Abschluss in Ingenieurwesen zu machen. Politisch sei er als Republikaner registriert gewesen, habe jedoch 2021 eine Spende von 15 Dollar an die Demokratische Partei getätigt.

VATER RIEF POLIZEI WEGEN 'VERMISSTENMELDUNG' AN

Im Haus des Verdächtigen, der auf Trump geschossen hat, dauern die Untersuchungen an, während das Gebäude seit dem Angriff polizeilich abgesperrt ist. Nach Angaben der Behörden sagte der Vater von Crooks bei seiner Befragung aus, er habe geglaubt, sein Sohn sei am Tag des Angriffs mit seiner eigenen AR-15-Waffe zum Schießstand gegangen.

Die Behörden teilten mit, dass der Vater gegen 23.00 Uhr die Polizei gerufen und seinen Sohn als 'vermisst' gemeldet habe, nachdem Crooks den ganzen Tag nicht nach Hause zurückgekehrt war.

ATTENTATSVERSUCH AUF TRUMP

Der ehemalige US-Präsident Trump wurde am 13. Juli während einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania Opfer eines bewaffneten Angriffs, während er vom Podium aus zu seinen Anhängern sprach. Bei dem Angriff kam ein Teilnehmer der Kundgebung ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Der US-Geheimdienst gab bekannt, dass der Angreifer neutralisiert wurde.

Das FBI stufte den Angriff als Attentatsversuch ein und teilte nach den Untersuchungen mit, dass es sich bei dem Schützen, der am Tatort getötet wurde, um den 20-jährigen Thomas Matthew Crooks handelte.


Nachrichtenquelle: AA

FBI Pennsylvania bewaffneter Angriff Ermittlungsverfahren Thomas Matthew Crooks Trump