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New Yorks Bürgermeister Adams zum zweiten Mal vor Gericht

Der Bürgermeister von New York, Eric Adams, erschien zum zweiten Mal vor Gericht, um sich zu fünf Anklagepunkten zu äußern.

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New Yorks Bürgermeister Adams zum zweiten Mal vor Gericht

Der Bürgermeister von New York, der bevölkerungsreichsten Stadt der USA, Eric Adams, erschien zum zweiten Mal vor dem United States District Court für den südlichen Bezirk von New York, um sich zu fünf Anklagepunkten, darunter Korruption und Bestechung, zu äußern. Bürgermeister Adams wies die Vorwürfe zurück, wonach er illegal Spenden aus ausländischen Quellen angenommen und diese verschleiert habe.

Staatsanwältin Hagens Scotten erklärte, dass zusätzliche Anklagen gegen Adams „möglich“ seien und „wahrscheinlich“ neue Angeklagte in den Fall einbezogen würden. Mit den Worten „Wir handeln schnell“ betonte Scotten, dass die Ermittlungen intensiv fortgesetzt würden und es zu neuen Entwicklungen kommen könne.

Die Staatsanwaltschaft behauptete, Beweise dafür zu haben, dass Adams versucht habe, Zeugen zu beeinflussen. Es wurde behauptet, dass das FBI während der Ermittlungen einen Zeugen kontaktiert habe, Adams jedoch eine Nachricht an diesen Zeugen gesendet habe, um ihn anzuweisen, dem FBI nicht die Wahrheit zu sagen. Staatsanwältin Scotten bezeichnete dies als „Zeugenbeeinflussung“ und erklärte, dies sei eine bedeutende Entwicklung in dem Fall.

ANTRAG AUF SCHNELLES VERFAHREN

Der Anwalt von Bürgermeister Adams, Alex Spiro, forderte während der Anhörung die Einstellung des Bestechungsvorwurfs und Sanktionen gegen die Staatsanwaltschaft aufgrund angeblicher Indiskretionen. Mit der Aussage „Wir wollen nicht, dass sich dieser Fall in die Länge zieht“, widersprach Spiro dem Antrag der Bundesstaatsanwälte auf mehr Zeit und betonte, dass der Fall schnell abgeschlossen werden müsse. Spiro forderte den Abschluss des Verfahrens bis März und argumentierte, dass Adams auf dem Wahlzettel für seine Wiederwahl stehen müsse.

ADAMS SIGNALISIERT 'ALLES IN ORDNUNG'

Nach der Anhörung verließ Adams zügig den Gerichtssaal und stieg in sein Fahrzeug. Der Bürgermeister gab gegenüber Journalisten keine Erklärung ab, signalisierte jedoch mit einer Handbewegung, dass „alles in Ordnung“ sei.

Zu den gegen Adams erhobenen Vorwürfen zählen schwerwiegende Anschuldigungen wie die Verschleierung ausländischer Spenden, Bestechung und Zeugenbeeinflussung. Da erwartet wird, dass die Bundesstaatsanwaltschaft den Fall rasch ausweitet und weitere Angeklagte hinzufügt, könnten die kommenden Anhörungen entscheidende Entwicklungen für die politische Zukunft von Adams mit sich bringen.



Nachrichtenquelle: 12punto

Eric Adams Anhörung Gericht Bestechung Ermittlungsverfahren