Offizielle Stellungnahme zu den von Russland veröffentlichten 'Audioaufnahmen deutscher Offiziere'. Ein Leak, das einen Krieg provozieren könnte
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte zu den am Freitag in russischen Medien veröffentlichten Aufnahmen eines Gesprächs deutscher Beamter über Waffenlieferungen an die Ukraine: „Diese Aufnahme wird genutzt, um uns zu destabilisieren und zu verunsichern. Ich hoffe, dass Putin damit keinen Erfolg haben wird.“
Der russische Politiker Medwedew hatte sich auf seinem Social-Media-Konto zu dem Leak der Audioaufnahme geäußert, in der deutsche Luftwaffenoffiziere darüber sprachen, ob Taurus-Marschflugkörper die Krim-Brücke zerstören könnten, um die Ukraine zu unterstützen. Er behauptete, Deutschland bereite sich auf einen Krieg mit Russland vor.
Nachdem russische Medien am Freitag die Aufnahmen eines Gesprächs hochrangiger deutscher Militärvertreter über Waffenlieferungen an die Ukraine veröffentlicht hatten, folgte eine weitere Stellungnahme aus Deutschland.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte: „Diese Aufnahme wird genutzt, um uns zu destabilisieren und zu verunsichern“, und fügte hinzu, er hoffe, dass Putin damit keinen Erfolg haben werde.
ERGEBNISSE DER MILITÄRISCHEN UNTERSUCHUNG ABGEWARTET
Pistorius betonte, dass die veröffentlichten Aufnahmen Teil des von Putin geführten Informationskrieges seien, und erklärte, ihm seien keine weiteren Leaks innerhalb der Bundeswehr bekannt. Pistorius fügte hinzu, dass er die Ergebnisse der militärischen Untersuchung abwarten werde, bevor er Entscheidungen in dieser Angelegenheit treffe.
Unterdessen hieß es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums in den sozialen Medien: „Wir erwarten eine Erklärung von Deutschland.“
Russische Medien hatten die Aufnahmen des Gesprächs hochrangiger deutscher Militärvertreter über Waffenlieferungen an die Ukraine veröffentlicht. Das deutsche Verteidigungsministerium gab heute bekannt, dass eine umfassende Untersuchung eingeleitet wurde und alle notwendigen Schritte unternommen werden.
Nach dem Vorfall bezeichnete Bundeskanzler Olaf Scholz das Durchsickern der Audioaufnahmen als eine „sehr ernste“ Angelegenheit und erklärte: „Das wird jetzt sehr sorgfältig, sehr intensiv und sehr schnell aufgeklärt.“
INHALT DER AUFNAHMEN
Die Chefredakteurin von Russia Today (RT), Margarita Simonjan, hatte die 30-minütige Audioaufnahme deutscher Offiziere veröffentlicht.
In der Audioaufnahme wurde diskutiert, ob hochrangige Angehörige der deutschen Luftwaffe mit Taurus-Marschflugkörpern technisch in der Lage wären, die Krim-Brücke zu zerstören, die Russland auf der völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim errichtet hat.
Nachrichtenquelle: İHA
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