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Petro bezeichnet Trumps Politik als 'Faschismus': 'Wer den Rassetest nicht besteht, wird verprügelt'

Während die Abschiebung illegaler Einwanderer in den USA fortgesetzt wird, kommt Kritik aus Kolumbien an Trump. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro verglich Trumps Politik mit 'Faschismus' und kritisierte die Behandlung von Einwanderern.

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Petro bezeichnet Trumps Politik als 'Faschismus': 'Wer den Rassetest nicht besteht, wird verprügelt'

Petro kritisierte die Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Einwanderern und verglich diese Politik mit 'Faschismus'. In einer Erklärung gegenüber einem privaten Fernsehsender betonte der kolumbianische Staatschef, dass die USA Einwanderer als Kriminelle darstellten und dieser Ansatz gefährlich sei.

Petro stellte fest, dass es nicht korrekt sei, Einwanderer zu 'Kriminellen zu erklären', und widersprach Trumps Praktiken mit folgenden Worten:

''Ich kann nicht jeden weißen Amerikaner als Ausbeuter bezeichnen. Ebenso ist es, als würde man eine Rasse oder eine religiöse Gruppe zu Kriminellen erklären, vergleichbar mit den Ereignissen in Deutschland im Jahr 1933. Ein solcher Ansatz führte zum Tod von sechs Millionen Menschen.''

Petro wies darauf hin, dass die gewaltsamen Razzien gegen Einwanderer in den USA zugenommen hätten, und äußerte sich wie folgt:

'Heute werden auf den Straßen nicht die Dokumente der Menschen kontrolliert, sondern ihre Gesichter. Wer den Rassetest nicht besteht, wird verprügelt. Dies ist eine faschistische Praxis, die aus einem alten Rassismus entspringt.'

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro

VERGLEICH TRUMPS MIT HITLER

Petro hatte bereits in einer Erklärung vom 30. Januar die Methoden der USA zur Abschiebung irregulärer Einwanderer mit 'Konzentrationslagern' verglichen. Zwischen den beiden Staatschefs herrscht aufgrund der Einwanderungspolitik seit einiger Zeit Spannung.

Auf die Frage eines Journalisten, ob Trump ein Faschist sei, antwortete Petro: ''Es zeigt Ähnlichkeiten mit Hitlers Methode von 1933, die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen, indem er Juden und Sozialisten ins Visier nahm.''

Petro sagte auch, dass Trump über ihn falsch informiert sei. 'Trump hat nie mit mir gesprochen. Er weiß nicht, was ich denke, und er weiß auch nicht viel darüber, was ich weiß', sagte der kolumbianische Staatschef und betonte, dass einige in den USA lebende Kolumbianer ihn als 'kommunistisches Schreckgespenst' darstellten.

Illegale Einwanderer in den USA werden nach der Überführung in 'Sammelzentren' aus dem Land abgeschoben


Nachrichtenquelle: AA

USA Trump Donald Trump Gustavo Petro Migration Einwanderer Faschismus