Putin äußert sich zu Vorwürfen über 'Stationierung von Atomwaffen im Weltraum'
Nachdem die russische Armee die Stadt Awdijiwka in der ukrainischen Region Donezk eingenommen hatte, trafen sich der russische Präsident Wladimir Putin und der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu im Kreml. Dort nahm Putin Stellung zu den amerikanischen Vorwürfen bezüglich Atomwaffen im Weltraum.
Als Antwort auf die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, er habe den ukrainischen Truppen den Befehl zum Rückzug gegeben, sagte Putin: „Als er den Befehl zum Rückzug gab, flohen die Soldaten bereits.“
Putin betonte, dass der Sieg in der Stadt Awdijiwka weiter ausgebaut werden müsse. „Dieser Erfolg muss weiterentwickelt werden. Diese Schritte müssen gut vorbereitet und durch Personal, Waffen, Ausrüstung und Munition abgesichert werden“, sagte er.

„WIR WAREN IMMER DAGEGEN, UND WIR SIND ES JETZT AUCH“
Bezüglich der Berichte in der US-Presse, wonach „Russland plane, Atomwaffen im Weltraum zu stationieren“, sagte Putin: „Unsere Haltung ist klar und transparent. Wir waren schon immer kategorisch gegen die Stationierung von Atomwaffen im Weltraum und sind es auch heute noch. Wir haben wiederholt vorgeschlagen, nicht nur alle bestehenden Abkommen in diesem Bereich einzuhalten, sondern auch die Zusammenarbeit zu stärken.“
„DAS WISSEN SIE AUCH SEHR GUT“
Schoigu wiederholte ebenfalls, dass sie an einer solchen Operation nicht beteiligt seien, und sagte: „Das wissen sie auch sehr gut. Aber sie machen trotzdem Lärm. Sie wollen Senatoren und Kongressabgeordnete verängstigen, um die Bereitstellung von Geldern sicherzustellen – nicht nur für die Ukraine, sondern auch, um Russland strategisch zu besiegen.“

VORWÜRFE ÜBER ATOMWAFFEN IM WELTRAUM
Nachdem der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses, Mike Turner, kürzlich eine „ernsthafte nationale Sicherheitsbedrohung“ thematisiert hatte, gab es in der US-Presse Berichte, wonach „Russland plane, Atomwaffen im Weltraum zu stationieren“.
Der Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, erklärte, dass es sich bei der besagten Sicherheitsbedrohung um eine Technologie handele, die sich auf die Fähigkeit Russlands beziehe, Satelliten ins Visier zu nehmen. Er vermied es jedoch, die Frage zu beantworten, ob dieses System als Atomwaffe oder nukleare Fähigkeit eingestuft werden könne.
Kirby sagte: „Zunächst einmal handelt es sich nicht um eine stationierte, aktive Fähigkeit. Auch wenn es besorgniserregend ist, dass Russland diese Fähigkeit anstrebt, gibt es keine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit von irgendjemandem. Wir sprechen hier nicht von einer Waffe, die dazu verwendet werden könnte, Menschen anzugreifen oder physische Zerstörung auf der Erde zu verursachen.“
Nachrichtenquelle: İHA
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