Putin: Wir werden die Erschließung der Arktis auf jeden Fall fortsetzen
Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zur Arktis-Region, auf die auch US-Präsident Donald Trump Souveränitätsansprüche erhebt: „Das Wichtigste ist, dass wir die Erschließung der Arktis auf jeden Fall fortsetzen werden. Die nördlichen Breitengrade machen 70 Prozent des russischen Territoriums aus. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt.“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zur Arktis-Region geäußert, auf die auch US-Präsident Donald Trump Souveränitätsansprüche erhebt. Bei einem Treffen mit Studierenden anlässlich des 75. Jubiläums des Moskauer Instituts für Physik und Technologie (MIPT), einer der führenden Universitäten Russlands für theoretische und angewandte Physik, sagte der russische Staatschef: „Experten sind sich uneins darüber, wie sich das Klima auf dem Planeten und in der Arktis in Zukunft verändern wird. Sie haben unterschiedliche Ansichten darüber, ob wir tatsächlich mit einer globalen Erwärmung konfrontiert sind oder ob, wie manche meinen, der Höhepunkt der Erwärmung bereits hinter uns liegt und eine Abkühlung bevorsteht.“
Putin gab klare Signale zur Erschließung der Region, auf die US-Präsident Donald Trump Souveränitätsansprüche erhebt: „Das Wichtigste ist, dass wir die Erschließung der Arktis auf jeden Fall fortsetzen werden.
Die nördlichen Breitengrade machen 70 Prozent des russischen Territoriums aus. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt“, erklärte er.
Trumps Drängen auf die Arktis und Grönland
US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt die militärische und strategische Bedeutung der Arktis für die USA betont und argumentiert, dass die Polarregion für die nationale Sicherheit der USA von entscheidender Bedeutung sei. Unter Hinweis auf die Bedeutung der Öl-, Erdgas- und Mineralvorkommen in der Arktis für die US-Wirtschaft und die Energieunabhängigkeit hatte Trump den Wunsch geäußert, Grönland, ein autonomes Gebiet Dänemarks, zu kaufen, um die Interessen seines Landes zu sichern. Er hatte wiederholt die Bedeutung der reichen natürlichen Ressourcen und der strategischen Lage Grönlands hervorgehoben. Dänische und europäische Staats- und Regierungschefs reagierten scharf auf diese Idee und erklärten, die Insel stehe nicht zum Verkauf. Der US-Präsident hatte daraufhin den europäischen Staaten, die sich gegen diesen Vorschlag stellten, mit der Einführung von Zöllen gedroht.
Nachrichtenquelle: 12punto
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