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Raisi und Sisi erörterten „Gaza und bilaterale Beziehungen“

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi und der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi haben die Entwicklung der bilateralen Beziehungen sowie die Lage im Gazastreifen erörtert.

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Raisi und Sisi erörterten „Gaza und bilaterale Beziehungen“

In einem Telefonat gratulierte Raisi dem erneut zum ägyptischen Präsidenten gewählten Sisi und erklärte, dass der Iran die Beziehungen zu dem befreundeten und muslimischen Ägypten ausbauen wolle.

Raisi betonte, dass beide Länder über gemeinsame religiöse Grundlagen verfügten, was eine geeignete Basis für die Vertiefung der Beziehungen bilde.

Raisi unterstrich, dass die Angriffe Israels auf Gaza deutlich machten, dass eine ernsthafte Bedrohung für Sicherheit, Frieden und Stabilität in der Region bestehe. Er merkte an, dass der Iran bereit sei, alle seine Möglichkeiten einzusetzen, um Israel in dieser Hinsicht zu stoppen und die Palästinenser zu unterstützen.

Raisi teilte Sisi mit, dass man auch von Ägypten, das an den Gazastreifen grenzt, erwarte, den Palästinensern zu helfen, und äußerte: „Wir erwarten von Ägypten, dass es alle seine Möglichkeiten nutzt, um die Angriffe des zionistischen Regimes auf Gaza zu stoppen, Hilfslieferungen zu ermöglichen und die Rechte des palästinensischen Volkes zu verwirklichen.“

Der iranische Präsident Raisi erklärte, dass es keinen Sinn ergebe, wenn die USA, die Resolutionen für einen Waffenstillstand im UN-Sicherheitsrat mit ihrem Veto blockierten und Israel jede Art von Unterstützung, einschließlich militärischer Hilfe, zukommen ließen, andere Länder zur Mäßigung aufriefen.

SCHRITTE FÜR STABILITÄT UND SICHERHEIT

Der ägyptische Präsident Sisi erklärte seinerseits, dass man die Politik des Iran zur Stärkung der Beziehungen zu den Nachbarländern und der Region begrüße, und betonte, dass sein Land bereit sei, Schritte zur Lösung der Probleme mit Teheran zu unternehmen.

Sisi teilte mit, dass sein Land alle Anstrengungen unternehme, um die Angriffe auf Gaza zu stoppen, der Bevölkerung in der Region Hilfe zu leisten und die Rechte der Palästinenser zu schützen. Er merkte an, dass er davon überzeugt sei, dass der Iran eine wirksame Rolle bei der Unterstützung der Bevölkerung von Gaza und der Gewährleistung der Stabilität in der Region spiele.

Sisi bewertete die Situation wie folgt: „Iran und Ägypten können aufgrund ihrer hohen historischen und zivilisatorischen Stellung sowie ihrer vielfältigen Kapazitäten eine wirksame Rolle bei der Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit in der Region spielen.“

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hatte im Mai das Außenministerium angewiesen, die Beziehungen zu Ägypten zu verbessern, die über 40 Jahre lang größtenteils auf der Ebene von Geschäftsträgern gehalten wurden.

Raisi und Sisi waren erstmals am 11. November am Rande des außerordentlichen Gipfeltreffens der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Riad, bei dem die Staats- und Regierungschefs über die Lage in Gaza berieten, zusammengekommen.

Bei dem ersten persönlichen Treffen zwischen den Staatschefs des Iran und Ägyptens nach etwa 11 Jahren hatte Raisi von Ägypten gefordert, den Grenzübergang Rafah für die ununterbrochene Lieferung von Hilfsgütern nach Gaza zu öffnen.


Nachrichtenquelle: AA

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