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Reaktion von Spaniens Ministerpräsident Sanchez auf US-Äußerungen zum Libanon: Muss einbezogen werden

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez kritisierte die Angriffe Israels auf den Libanon und erklärte: „Der Libanon muss in den Waffenstillstand einbezogen werden.“

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Reaktion von Spaniens Ministerpräsident Sanchez auf US-Äußerungen zum Libanon: Muss einbezogen werden

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilte die Angriffe Israels auf den Libanon in einer über soziale Medien veröffentlichten Erklärung.

Sanchez äußerte sich wie folgt: „Netanjahu hat heute den heftigsten Angriff seit Beginn der Angriffe auf den Libanon durchgeführt.

Seine Missachtung von Menschenleben und internationalem Recht hat ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Es ist an der Zeit, Klartext zu reden. Der Libanon muss in den Waffenstillstand einbezogen werden.

Die internationale Gemeinschaft muss diesen neuen Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilen. Die Europäische Union (EU) sollte das Partnerschaftsabkommen mit Israel aussetzen. Diese kriminellen Handlungen dürfen nicht ungestraft bleiben.“

Albares: „Es ist inakzeptabel, dass Israel dieses Land weiterhin besetzt“

Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares erklärte ebenfalls, es sei inakzeptabel, dass Israel seine Bodenoperationen im Libanon fortsetze, nachdem zwischen den USA und dem Iran ein Waffenstillstand vereinbart worden sei. Der spanische Minister sagte: „Der Krieg muss an allen Fronten gestoppt werden, und alle Fronten bedeuten auch den Libanon. Es ist inakzeptabel, dass Israel weiterhin gegen ein souveränes Land wie den Libanon kämpft und dieses Land besetzt.“

Israel hatte heute den umfangreichsten Luftangriff seit Beginn der Angriffe auf den Libanon am 2. März durchgeführt. Nach jüngsten Angaben des libanesischen Zivilschutzes kamen bei den Angriffen Israels auf verschiedene Regionen des Landes 254 Menschen ums Leben, 1.165 wurden verletzt.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sind seit Beginn des Krieges im Land mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter 130 Kinder. Aufgrund des Krieges wurden mehr als 1,2 Millionen Menschen vertrieben, was etwa einem Fünftel der Landesbevölkerung entspricht.


Nachrichtenquelle: 12punto

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