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Rechtsextreme könnten in Österreich erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg an die Macht kommen: Wähler an den Urnen

Bei den heutigen Wahlen (29. September) in Österreich deuten Umfragen darauf hin, dass die extreme Rechte an die Macht kommen könnte.

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Rechtsextreme könnten in Österreich erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg an die Macht kommen: Wähler an den Urnen

In Österreich gehen die Wähler an diesem Sonntag (29. September) für die Parlamentswahlen an die Urnen. Sollten die Prognosen der Umfrageinstitute zutreffen, wird die rechtsextreme Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) die stärkste Kraft werden.

Die Bürger können bis 17.00 Uhr ihre Stimme abgeben, um die 183 neuen Abgeordneten des Parlaments zu bestimmen.

In Österreich, das etwa 9 Millionen Einwohner hat, sind 6,4 Millionen Wähler ab 16 Jahren wahlberechtigt; bei der Wahl treten 9 Parteien und 3 politische Gruppierungen an.

Der Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs, Herbert Kickl (im Bild), hatte zuvor Ausdrücke wie 'senil' und 'Mumie' gegenüber Bundespräsident Alexander Van der Bellen verwendet.

WAS SAGEN DIE UMFRAGEN?

In dem Land, in dem eine Vier-Prozent-Hürde gilt, wird laut den jüngsten Umfragen erwartet, dass die rechtsextreme Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) 27 Prozent, der große Koalitionspartner der Regierung, die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP), 25 Prozent, die Sozialdemokratische Partei (SPÖ) 21 Prozent sowie der kleine Koalitionspartner, die Grünen, und die liberale Partei NEOS jeweils 9 Prozent der Stimmen erhalten.

Sollte die FPÖ gewinnen, wäre dies das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass eine rechtsextreme Partei eine Parlamentswahl als stärkste Kraft beendet.


Nachrichtenquelle: AA

Österreich Rechtsextremismus Parlamentswahl Wahl Herbert Kickl