Russland fordert Trump-Regierung auf, „Fehler zu korrigieren“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, die Regierung von US-Präsident Donald Trump müsse die Fehler korrigieren, die der ehemalige Präsident Joe Biden in Bezug auf die Ukraine begangen habe.
Sacharowa hielt in der Hauptstadt Moskau eine wöchentliche Pressekonferenz zu aktuellen Themen ab.
Auf die Frage: „US-Präsident Donald Trump hat das Dekret der Regierung des ehemaligen Präsidenten Joe Biden zu Sanktionen gegen extremistische jüdische Siedler im Westjordanland aufgehoben. Wie bewertet Russland diese Entscheidung Trumps vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Lage im Westjordanland?“, antwortete Sacharowa, dass man Zeit benötige, um die Strategie der neuen US-Regierung für die Region zu verstehen.
Sacharowa bewertete den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und betonte, dies sei „bedauerlich“.
Bezüglich des Austritts der USA aus dem Pariser Klimaabkommen sagte Maria Sacharowa: „Dies war ein vorhersehbarer Schritt. Das Bestehen dieses Abkommens endet nicht mit dem Austritt der USA, und die internationalen Aktivitäten in diesem Bereich werden fortgesetzt. Wir sind der Ansicht, dass das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und das Pariser Abkommen die grundlegenden internationalen Instrumente für das Weltklima sind.“
Sacharowa kommentierte Trumps Aussage, dass „die Biden-Regierung Fehler in Bezug auf die Ukraine gemacht habe“, und wies darauf hin, dass Biden diese Fehler in Vertretung der USA begangen habe.
Sacharowa betonte, dass die im Namen des Landes begangenen Fehler korrigiert werden müssten, und sagte: „Wenn die Trump-Regierung anerkennt, dass Fehler gemacht wurden, und ihre Argumente darauf stützt, dass die Situation in der Ukraine das Ergebnis der Fehler der vorherigen Regierung ist, dann müssen diese Fehler korrigiert werden.“
Sprecherin Sacharowa merkte zudem an, dass es bezüglich einer möglichen Begegnung zwischen dem russischen Außenminister Sergei Lawrow und dem neuen US-Außenminister Marco Rubio bisher keine Kontakte gebe.
In Bezug auf die Aktivitäten der NATO in der Ostsee sagte Sacharowa: „Wir beobachten die Lage in der Ostsee aufmerksam und werden angemessen reagieren, falls Schiffe der NATO-Staaten die Situation ausnutzen sollten.“
Zur Möglichkeit einer Entsendung von NATO-Militäreinheiten in die Ukraine bewertete Maria Sacharowa: „Ein Eingreifen von NATO-Truppen in der Ukraine könnte zu einer unkontrollierbaren Eskalation der Spannungen führen. Dies ist für Russland absolut inakzeptabel.“
Nachrichtenquelle: AA
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