Russlands Präsident Wladimir Putin bewertet den Israel-Palästina-Konflikt: 'Ein klares Beispiel für das Scheitern der US-Politik'
Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zum Israel-Palästina-Konflikt. Putin sagte: „Dies ist ein klares Beispiel für das Scheitern der US-Politik, die versucht hat, die Lösung der Krise im Nahen Osten zu monopolisieren.“
Der russische Präsident Wladimir Putin traf sich im Kreml mit dem irakischen Premierminister Mohammed Schia al-Sudani. Zu Beginn des Treffens äußerte sich Putin zum Israel-Palästina-Konflikt. Putin erklärte, dass sich die Lage im Nahen Osten drastisch verschlechtert habe und sagte: „Dies ist ein klares Beispiel für das Scheitern der US-Politik, die versucht hat, die Lösung der Krise im Nahen Osten zu monopolisieren.“
„SIE ÜBEN DRUCK AUF BEIDE SEITEN AUS“
Putin erklärte, dass die USA nicht daran interessiert seien, für beide Seiten – Israel und Palästina – akzeptable Kompromisse zu finden, sondern im Gegenteil ihre eigenen Vorstellungen durchzusetzen. „Sie haben auf beide Seiten Druck ausgeübt. Durch diesen Druck hat die USA jedes Mal die grundlegenden Interessen des palästinensischen Volkes sowie die Notwendigkeit der Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates (UNSC) zur Gründung eines souveränen palästinensischen Staates ignoriert“, sagte er.
Putin betonte, dass Russlands Position darin bestehe, den Schaden für die Zivilbevölkerung zu minimieren und auf null zu reduzieren.
EINSCHÄTZUNG VON AL-SUDANI
Der irakische Premierminister al-Sudani bewertete den Israel-Palästina-Konflikt wie folgt: „Dies ist das Ergebnis der anhaltenden Verletzungen der Rechte der Palästinenser durch Israel, des Schweigens der internationalen Gemeinschaft und der Nichterfüllung der Verpflichtungen im Rahmen der UN-Resolutionen. Wir erleben nun eine neue Intifada, einen Aufstand der Palästinenser und den Wunsch, die Verletzung ihrer Rechte zu stoppen.“
Al-Sudani wies darauf hin, dass die Eskalation der Spannungen „sehr gefährlich“ sei. Er betonte, dass Zivilisten getötet und zivile Einrichtungen bombardiert würden, was alles zur Zerstörung des Gazastreifens führe.
Al-Sudani wies darauf hin, dass arabische und muslimische Länder eine Verantwortung für die Situation in Gaza tragen, und fügte hinzu, dass auch die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates eine moralische Verantwortung hätten, gemeinsam mit Russland die Verletzung der Rechte des palästinensischen Volkes zu verhindern und die Blockade von Gaza aufzuheben.
Nachrichtenquelle: AA
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