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Straßen eingestürzt, Tsunami-Warnung ausgegeben: Japan beginnt das neue Jahr mit einem Erdbeben

Am ersten Tag des Jahres ereigneten sich in Japan zwei Erdbeben der Stärke 5,7 und 7,4. Nach dem Beben wurde in Russland eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Hier sind alle Details zum Erdbeben...

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Straßen eingestürzt, Tsunami-Warnung ausgegeben: Japan beginnt das neue Jahr mit einem Erdbeben

Im Westen Japans ereigneten sich Erdbeben der Stärke 5,7 und 7,4.

Nach dem Beben wurde in der russischen Region Sachalin eine Tsunami-Warnung ausgegeben. In einer Erklärung des Katastrophenschutzministeriums von Sachalin wurde darauf hingewiesen, dass die westlichen Teile von Sachalin von Tsunami-Wellen betroffen sein könnten.

ERKLÄRUNG DER AFAD

Nach den aufeinanderfolgenden Erdbeben vor der Küste der Präfektur Ishikawa im Westen Japans wurde in der Region eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die Katastrophenschutzbehörde (AFAD) gab dazu folgende Erklärung ab: 

"Heute um 10:06 Uhr ereignete sich in Anamizu, Japan, ein Erdbeben der Stärke 7,5. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt unserer Behörde kein internationaler Hilfeersuchen vor. Wir sprechen dem befreundeten und brüderlichen japanischen Volk unser Mitgefühl aus. Wir verfolgen die Entwicklungen."

DETAILS ZUM ERDBEBEN

Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) ereigneten sich die Beben auf der Noto-Halbinsel in Ishikawa um 16:06 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 10 Kilometern mit einer Stärke von 5,7 und um 16:10 Uhr in geringer Tiefe mit einer Stärke von 7,4.

Nach den Beben wurde für die gesamte Region eine Tsunami-Warnung ausgesprochen. Der Warnung zufolge wird erwartet, dass Wellen mit einer Höhe von 3 bis 5 Metern die Küste der Region vor 17:00 Uhr Ortszeit erreichen könnten.

Die Erschütterungen waren in ganz Ishikawa zu spüren, Auswirkungen waren auch in den umliegenden Präfekturen sowie in der Hauptstadt Tokio und deren Umgebung wahrnehmbar. Aufgrund der Tsunami-Warnung wurden in der Region erste Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.


Nachrichtenquelle: 12punto

AFAD Japan Tsunami Russland