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Studenten in Serbien versammeln sich gegen die Regierung: Proteste in Belgrad dauern an

Das Zugunglück in Novi Sad, bei dem 15 Menschen ums Leben kamen, wurde in Belgrad von Tausenden Studenten protestiert. Die Studenten forderten die Bestrafung der Verantwortlichen für das Unglück sowie Transparenz. Präsident Vucic erklärte, dass Maßnahmen für einen friedlichen Verlauf der Demonstrationen ergriffen wurden. Die regierungsfeindlichen Proteste im ganzen Land halten an.

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Studenten in Serbien versammeln sich gegen die Regierung: Proteste in Belgrad dauern an

Die Proteste in Serbien, die nach dem Unglück am Bahnhof in der Stadt Novi Sad im vergangenen Jahr begannen, wurden heute (15. März) mit einer Großdemonstration in der Hauptstadt Belgrad fortgesetzt. Tausende Studenten aus dem ganzen Land strömten für die Aktion, die unter dem Motto „Der 15. des Monats für die 15 Menschen“ organisiert wurde, nach Belgrad. Die Demonstranten fordern die Bestrafung der Verantwortlichen für das Unglück vom 1. November 2024, bei dem 15 Menschen durch den Einsturz eines Betondachs ums Leben kamen.

Für die heutige Aktion, die als die größte der seit vier Monaten andauernden Proteste nach dem Unglück in Novi Sad bezeichnet wird, begannen sich die Studenten in der Hauptstadt zu versammeln. Die Teilnehmer, die aus verschiedenen Städten des Landes zu Fuß, laufend oder mit dem Fahrrad anreisten, wurden in Belgrad mit Applaus und serbischen Flaggen empfangen. Lokale Medien berichteten, dass die Demonstration eine der größten regierungsfeindlichen Aktionen in der Geschichte des Landes werden dürfte.

FORDERUNG: 'VERANTWORTLICHE FINDEN'

Die Studenten forderten die strafrechtliche Verfolgung der für das Unglück Verantwortlichen, die vollständige Offenlegung der Dokumente zum Bau und zur Instandhaltung des Bahnhofs sowie die Freilassung der bei früheren Protesten festgenommenen Studenten und Akademiker. Obwohl Präsident Aleksandar Vucic erklärte, dass die Forderungen erfüllt würden, argumentierten die Studenten, dass diese Schritte unzureichend seien.

Vucic betonte, dass die notwendigen Maßnahmen für einen friedlichen Verlauf der Demonstrationen ergriffen wurden, und fügte hinzu, dass diejenigen, die sich nicht an die Sicherheitsregeln halten, bestraft würden. Während Premierminister Milos Vucevic nach dem Unglück zurücktrat, äußerten die Studenten, dass alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

Das Unglück am Bahnhof in Novi Sad löste im Land große Empörung aus. Die Studenten protestierten mit ihren unter dem Motto 'Stopp Serbien' gestarteten Protesten gegen die Nachlässigkeit der Regierung. Die Demonstrationen dauern in verschiedenen Städten des Landes, insbesondere in Belgrad, an.


Nachrichtenquelle: AA

Serbien Belgrad Protest