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Todesopferzahl nach Erdbeben in Venezuela auf 1.430 gestiegen

Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodriguez, gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben in Venezuela auf 1.430 gestiegen ist und die Zahl der Verletzten 3.238 erreicht hat.

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Todesopferzahl nach Erdbeben in Venezuela auf 1.430 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben, die am Mittwoch in Venezuela zu massiven Zerstörungen führten, steigt weiter an. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodriguez, teilte in einer Erklärung zur Bilanz der Katastrophe mit, dass die Zahl der Verstorbenen auf 1.430 und die der Verletzten auf 3.238 gestiegen sei.

Unterdessen erklärte die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodriguez, dass Hilfe aus zehn weiteren Ländern auf dem Weg sei, um die Such- und Rettungsarbeiten nach den Erdbeben zu unterstützen. Rodriguez sagte: "Rettungsteams aus dem ganzen Land sind in der Region eingetroffen, um die Venezolaner zu erreichen, von denen man annimmt, dass sie noch am Leben sind."

Rodriguez betonte, dass Venezuela nicht allein sei und fügte hinzu: "Aus der ganzen Welt wurde uns eine helfende Hand gereicht. In den kommenden Stunden werden weitere Länder ihre Teams entsenden. Ab heute und morgen werden sich etwa 10 weitere Länder an den Such- und Rettungsarbeiten beteiligen."

Notfall-Hotline zur Meldung von Vermissten eingerichtet

Darüber hinaus gab die venezolanische Regierung bekannt, dass nach den beiden schweren Erdbeben eine neue Notfall-Hotline eingerichtet wurde, um vermisste Personen zu melden und Hilfeersuchen entgegenzunehmen. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Notfallmaßnahmen zentral koordiniert werden sollen und sich auch Freiwillige über das System registrieren können, um an den Such- und Rettungsarbeiten teilzunehmen.

Berichten lokaler Medien zufolge warten weiterhin Tausende Venezolaner auf Nachrichten von ihren Angehörigen, die unter den Trümmern liegen, und in einigen Regionen beteiligt sich die Bevölkerung mit eigenen Mitteln an den Sucharbeiten.

"Mehr als 1.600 Rettungskräfte in Venezuela eingetroffen"

Der stellvertretende venezolanische Außenminister Oliver Blanco äußerte sich zur Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für das Land. Blanco stellte fest, dass mehr als 1.600 Rettungskräfte aus verschiedenen Ländern der Welt im Land eingetroffen seien, um die Such- und Rettungsarbeiten nach den beiden schweren Erdbeben zu unterstützen.

Blanco gab an, dass die Teams mit insgesamt 17 Flügen im Land angekommen seien und dass innerhalb der nächsten 24 Stunden 25 weitere Flugzeuge in Venezuela erwartet würden. Blanco erklärte: "Wir danken der internationalen Gemeinschaft für ihre Unterstützung und Solidarität in dieser Zeit der Ungewissheit für die Venezolaner."

Verschiedenen Quellen zufolge beteiligen sich Teams aus Mexiko, den USA, El Salvador, der Schweiz, Kolumbien, Spanien, Ecuador, Chile, der Dominikanischen Republik und Panama an den Such- und Rettungsarbeiten.

"Plünderungen in La Guaira gemeldet"

In La Guaira, dem am stärksten vom Erdbeben betroffenen Bundesstaat des Landes, wurden Plünderungen in einigen beschädigten Gebäuden gemeldet. Augenzeugen in der Region berichteten, dass einige Personen beschädigte Gebäude betraten und mit Kisten und Taschen wieder herauskamen, während Menschen, darunter auch Kinder, auf der Straße warteten. Es wurde berichtet, dass die Vorfälle ohne Gewaltanwendung abliefen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Venezuela Erdbeben