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Todesstrafe für Robinson gefordert, der Charlie Kirk tötete

Tyler Robinson, der beschuldigt wird, den US-amerikanischen rechten Aktivisten Charlie Kirk getötet zu haben, erschien in Utah erstmals vor Gericht. Bei der Anhörung, an der er per Videoschalte teilnahm, wurden ihm die Anklagepunkte und seine gesetzlichen Rechte verlesen. Der nächste Gerichtstermin wurde auf den 29. September festgelegt.

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Todesstrafe für Robinson gefordert, der Charlie Kirk tötete

Tyler Robinson, der beschuldigt wird, den US-amerikanischen konservativen Aktivisten Charlie Kirk getötet zu haben, erschien erstmals vor dem Fourth District Court in der Stadt Provo im Bundesstaat Utah. Robinson wurde per Videoschalte zugeschaltet, sein Bild wurde über einen im Saal installierten Bildschirm an das Gericht übertragen.

Robinson, der eine grüne Schutzweste trug, um Selbstverletzungen zu verhindern, antwortete auf die Frage von Richter Tony Graf, ob er seinen Namen nennen könne, mit "Tyler James Robinson". Richter Graf erinnerte Robinson an sein Schweigerecht und betonte mit den Worten "Alles, was Sie heute vor Gericht sagen, kann gegen Sie verwendet werden", dass die verfassungsmäßigen Rechte des Angeklagten gewahrt würden.

ANKLAGEPUNKTE VOR GERICHT VERLESEN

Während der Anhörung beantragte der Staatsanwalt von Utah County, Chad Grunander, im Namen von Erika Kirk, der Ehefrau von Charlie Kirk, eine Schutzanordnung. Richter Graf gab bekannt, dass diesem Antrag stattgegeben wurde.

Staatsanwalt Grunander erklärte, dass man in diesem Fall die Todesstrafe fordern werde. Anschließend verlas Richter Graf die gegen Robinson erhobenen Anklagepunkte im Gerichtssaal. Es fiel auf, dass Robinson während des Verlesens der Anklage ruhig blieb.

NÄCHSTE ANHÖRUNG AM 29. SEPTEMBER

Der Anwalt Greg Skordas, der im Namen von Utah County an der Anhörung teilnahm, erklärte, dass Robinson noch keinen eigenen Anwalt habe, ihm jedoch bis zur nächsten Anhörung ein gesetzlicher Vertreter zugewiesen werde. Richter Graf stellte fest, dass Robinson über ein geringes Einkommen verfüge und somit Anspruch auf staatlich finanzierte Rechtsbeihilfe habe.

Das Gericht ordnete an, dass die nächste Anhörung am 29. September stattfinden soll.

NACH DEM ATTENTAT AUF KIRK GEFASST

Charlie Kirk, Mitbegründer und Vorsitzender der konservativen Studentenbewegung Turning Point USA, war am 10. September während einer Rede im Freien an der Utah Valley University bei einem bewaffneten Angriff ums Leben gekommen.

Der 22-jährige Robinson, dem nach dem Angriff die Flucht vom Tatort gelungen war, wurde am darauffolgenden Abend im Haus seiner Familie, etwa 420 Kilometer vom Tatort entfernt, festgenommen.

STAATSANWALTSCHAFT FORDERT TODESSTRAFE

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass sie für Robinson, dem schwerer Mord vorgeworfen wird, im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe fordern werde. Zu den insgesamt sieben verschiedenen Anklagepunkten gegen Robinson gehören neben schwerem Mord auch "Behinderung der Justiz" und "Beeinflussung von Zeugen".


Nachrichtenquelle: İHA

USA Charlie Kirk