TRNZ-Präsident Tatar bewertet Treffen mit dem griechisch-zypriotischen Führer Christodoulides
Der Präsident der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), Ersin Tatar, erklärte, dass sie dem griechisch-zypriotischen Führer Nikos Christodoulides bei einem informellen Abendessen in New York ihre Positionen dargelegt hätten, und betonte: „Es ist wichtig, dass UN-Generalsekretär Guterres zum Ausdruck gebracht hat, dass es keine gemeinsame Basis gibt.“
Präsident Tatar, der in New York auf Einladung von UN-Generalsekretär Antonio Guterres mit dem Führer der griechisch-zypriotischen Verwaltung (GZ-Verwaltung), Nikos Christodoulides, zu einem informellen Abendessen zusammengekommen war, ist in die TRNZ zurückgekehrt.
In einer Erklärung am Flughafen Ercan nach seiner Rückkehr merkte er an, dass das informelle Abendessen nützlich gewesen sei, und bekräftigte, dass offizielle Gespräche mit den griechischen Zyprioten nur unter der Bedingung der Bestätigung der souveränen Gleichheit und des gleichberechtigten internationalen Status der türkisch-zypriotischen Seite möglich seien.
Tatar erinnerte daran, dass die seit 50 Jahren geführten föderationsbasierten Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt hätten und der Prozess zuletzt 2017 im schweizerischen Crans-Montana zusammengebrochen sei, als die griechischen Zyprioten den Verhandlungstisch verließen. Er habe seinen Gesprächspartnern mitgeteilt, dass es keinen Sinn ergebe, unter demselben Verständnis erneut zu verhandeln.
Tatar erklärte, er habe UN-Generalsekretär Guterres und dem GZ-Führer Christodoulides bei dem Essen mitgeteilt, dass das Beharren auf den seit 50 Jahren bestehenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und die Suche nach einer Lösung im Einklang mit diesen Resolutionen fernab der Realität seien, und betonte, dass sie sich von offiziellen Gesprächen mit den griechischen Zyprioten fernhalten würden.

TRNZ-Präsident Tatar betonte, dass sie ihre Positionen bei dem informellen Abendessen in New York dargelegt hätten, und äußerte sich wie folgt:
„Es ist wichtig, dass UN-Generalsekretär Guterres zum Ausdruck gebracht hat, dass es keine gemeinsame Basis gibt. Guterres wies in seiner Pressekonferenz nach dem Abendessen darauf hin, dass zwischen den Parteien keine gemeinsame Basis bestehe. Auch im Bericht der persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs, Maria Angela Holguin, wird darauf hingewiesen, dass es keine gemeinsame Basis zwischen den Parteien gibt. Im Bericht ist von den zwei unterschiedlichen Positionen der zwei getrennten Seiten die Rede. Dies sind diplomatisch gesehen wichtige Botschaften. Die berechtigte Position der türkisch-zypriotischen Seite wird dadurch in gewisser Weise verstanden. Warum unsere Position anders ist, wird in diplomatischen Kreisen verstanden.“
Nachrichtenquelle: AA
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