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Trump hebt Gesetz gegen Diskriminierung an Schulen auf: Rassengleichheit in den USA ohne Grundlage

US-Präsident Donald Trump hat eine 60 Jahre alte Präsidialverordnung aufgehoben, die eingeführt worden war, um Rassendiskriminierung an Schulen und Universitäten in den USA zu verhindern.

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Trump hebt Gesetz gegen Diskriminierung an Schulen auf: Rassengleichheit in den USA ohne Grundlage

Suat Tekin - 12punto AUSLANDSREDAKTION

Die Präsidialverordnung des 36. Präsidenten der Vereinigten Staaten (USA), Lyndon Johnson, die Rassendiskriminierung im Bildungswesen verhinderte, wurde vom neuen US-Präsidenten Donald Trump aufgehoben.

Das Dekret, das 1965 von Präsident Johnson in Kraft gesetzt wurde, um rassenbasierte Diskriminierung an Schulen und Universitäten zu unterbinden, wurde nach genau 60 Jahren auf Trumps Anweisung hin abgeschafft.

Johnsons Anordnung war erlassen worden, um sicherzustellen, dass schwarze und nicht-christliche Schüler an US-Schulen keiner Ungleichbehandlung ausgesetzt sind. Diskriminierung aufgrund von Rasse und Religion hatte sich in den USA über lange Zeit zu einem ernsten Problem entwickelt, da sie die Chancengleichheit im Bildungswesen behinderte.

Der 36. US-Präsident Lyndon Johnson QUELLE: LBJ Library

WERDEN DIE PROGRAMME FÜR 'VIELFALT, GLEICHHEIT UND INKLUSION' BEENDET?

Johnson, der nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy das Amt übernahm und von 1963 bis 1969 regierte, hatte die Präsidialverordnung Nr. 11246 unterzeichnet, die den Weg für 'positive Diskriminierung' im Bildungswesen ebnete, um Rassismus zu bekämpfen.

Seit ihrem Inkrafttreten bildete die Verordnung die Grundlage für die Etablierung der Prinzipien von 'Vielfalt, Gleichheit und Inklusion' (DEI).

Im Rahmen dieser Prinzipien wurden in den USA sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor DEI-Programme (Diversity, Equity, and Inclusion) geschaffen. Trump hatte am vergangenen Dienstag staatliche Institutionen angewiesen, sämtliches DEI-Personal in den Zwangsurlaub zu schicken.

Nach Trumps Entscheidung zitierte Elon Musk, der das neu gegründete DOGE (Department of Government Efficiency) leitet, einen Beitrag des US-Journalisten Christopher F. Rufo auf dem sozialen Netzwerk X, in dem es hieß: 'Die Formel ist einfach. Beendet DEI. Bringt das farbenblinde Verständnis von Gleichheit zurück. Baut unsere Institutionen wieder auf Tugend, Kompetenz und Exzellenz auf', und antwortete darauf mit 'Ja'.


Nachrichtenquelle: 12punto

Lyndon Johnson Donald Trump DEI Rassismus