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Urteil gegen Charlie-Hebdo-Attentäter gefallen: Er plädierte auf unschuldig

Cherif, der den Terroranschlag auf Charlie Hebdo verübte, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Urteil gegen Charlie-Hebdo-Attentäter gefallen: Er plädierte auf unschuldig

Im Januar 2015 wurde in der französischen Hauptstadt Paris ein Terroranschlag auf das Gebäude des Magazins Charlie Hebdo verübt. Einer der Angreifer, Peter Cherif, wurde nun vor Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt.

Cherif stand seit dem 16. September vor dem Pariser Sonderstrafgericht, da er beschuldigt wurde, an dem Charlie-Hebdo-Anschlag von 2015 beteiligt gewesen zu sein.

Dem 42-jährigen Cherif wurde vorgeworfen, sich zwischen 2011 und 2018 im Jemen der Terrororganisation Al-Qaida angeschlossen zu haben, in diesem Rahmen Cherif Kouachi, den Ausführenden des Charlie-Hebdo-Anschlags, für die Tat ausgebildet zu haben und 2011 drei französische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen entführt und über fünf Monate lang festgehalten zu haben.

Das Gericht sah diese Vorwürfe als erwiesen an und verurteilte Cherif zu lebenslanger Haft. Es wurde erklärt, dass das Gericht dieses Strafmaß unter Berücksichtigung der Schwere der gegen Cherif erhobenen Vorwürfe und des Gefährdungspotenzials des Angeklagten festgesetzt habe.

Während Cherif zugab, während der Entführung der drei französischen Hilfskräfte als Dolmetscher fungiert zu haben, behauptete er, keine Rolle bei dem Anschlag auf Charlie Hebdo gespielt zu haben.

Im Magazin Charlie Hebdo waren vor und nach den Anschlägen im Januar 2015 Karikaturen veröffentlicht worden, die den Propheten Mohammed beleidigten. Bei den Anschlägen auf das Magazin Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris am 7. und 9. Januar 2015 kamen 17 Menschen ums Leben. Die Terrororganisation Al-Qaida hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 14 Personen im Zusammenhang mit den Anschlägen vor Gericht gestellt, drei davon in Abwesenheit. Das Gericht verhängte gegen die 14 Angeklagten, darunter auch die Brüder Cherif und Said Kouachi, Haftstrafen zwischen vier Jahren und lebenslanger Haft.

Peter Cherif


Nachrichtenquelle: AA

Charlie Hebdo Al-Qaida Paris Terroranschlag