US-Außenminister Rubio kündigt Teilnahme am G20-Gipfel ab: Landgesetz als Grund genannt
Es wurde berichtet, dass kein Vertreter der USA am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen wird. US-Außenminister Marco Rubio nannte das umstrittene Landgesetz in Südafrika als Grund für diese Entscheidung.
Südafrika hat ein Gesetz verabschiedet, das die Rückgewinnung von landwirtschaftlichen Flächen in 'erforderlichen Fällen' vorsieht, die während des rassistischen Apartheid-Regimes von Weißen beschlagnahmt wurden, welche 70 Prozent des Ackerlandes des Landes kontrollierten. US-Außenminister Rubio erklärte, dass er aufgrund der Kontroverse zwischen den beiden Ländern über das Landgesetz nicht am G20-Gipfel in Südafrika teilnehmen werde.
Außenminister Rubio äußerte sich zu diesem Thema über seinen X-Account. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor behauptet, Südafrika würde 'Land beschlagnahmen' und bestimmte Bevölkerungsgruppen 'sehr schlecht' behandeln, und kündigte an, die Finanzhilfen für das Land auszusetzen. Nach dieser Entwicklung gab Rubio bekannt, dass er nicht am G20-Gipfel teilnehmen werde, der am 20. und 21. Februar in der südafrikanischen Stadt Johannesburg stattfinden soll.
Zu seiner Entscheidung, nicht am Gipfel in Südafrika teilzunehmen, äußerte sich Rubio wie folgt:
''Meine Aufgabe ist es, die nationalen Interessen der USA zu fördern, nicht das Geld der Steuerzahler zu verschwenden oder Antiamerikanismus zu unterstützen.''

Es wurde erklärt, dass das Land auf eine mögliche Sanktionierung durch Trump vorbereitet sei. Quelle: Sunday Times
DAS LANDGESETZ IN SÜDAFRIKA
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa unterzeichnete am 24. Januar das Gesetz zur Landenteignung. Das neue Gesetz sorgte für Kontroversen, da es die Befugnis zur 'enteignungsentschädigungslosen Enteignung' erteilt, um die Umverteilung von Land zu beschleunigen.
US-Präsident Trump kündigte an, alle Finanzhilfen für Südafrika auszusetzen, mit der Begründung, das Land würde Land beschlagnahmen und bestimmte Gruppen sehr schlecht behandeln.
In einer schriftlichen Erklärung des südafrikanischen Präsidialamtes wurde betont, dass das Land eine konstitutionelle Demokratie sei, die tief in Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Gleichheit verwurzelt sei, und unterstrichen, dass 'die südafrikanische Regierung kein Land beschlagnahmt'.
Es wurde berichtet, dass Ramaphosa ein Telefonat mit dem amerikanischen Geschäftsmann und X-Eigentümer Elon Musk geführt habe, um die Spannungen mit der US-Regierung bezüglich des neuen südafrikanischen Landgesetzes zu entschärfen.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa
Nachrichtenquelle: AA
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