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US-Vorwurf: DeepSeek wurde mit exportbeschränkten Chips entwickelt...Schmuggelvorwürfe gegen Chinesen

Es wird behauptet, dass das chinesische Unternehmen DeepSeek seine neuen KI-Modelle mit Nvidia-Chips entwickelt hat, deren Export untersagt ist. Das US-Handelsministerium hat eine Untersuchung zu diesem Thema eingeleitet.

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US-Vorwurf: DeepSeek wurde mit exportbeschränkten Chips entwickelt...Schmuggelvorwürfe gegen Chinesen

Nach der Veröffentlichung seines neuen KI-Modells R1 löste DeepSeek „historische“ Kurseinbrüche bei den an US-Börsen gehandelten Technologieunternehmen aus. Dass das Unternehmen Technologien, deren Entwicklung Milliarden Dollar verschlang, für 5,5 Millionen Dollar produzierte, führte zu Diskussionen darüber, ob es die Chip-Exportbeschränkungen umgangen hat.

Das US-Handelsministerium hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek Chips verwendet hat, die unter das US-Exportverbot fallen. Mit der Angelegenheit vertraute Quellen gaben an, dass das Ministerium den Zugang von DeepSeek zu verbotenen Technologien untersuche.

DeepSeek sorgte kürzlich durch die Einführung eines kostengünstigen und effizienten KI-Assistenten für Aufsehen. Mit dem Erfolg des chinesischen Unternehmens kam es zu einem deutlichen Rückgang der Aktienkurse von US-Technologieunternehmen.

Der Erfolg von DeepSeek blieb nicht nur den US-Technologieunternehmen nicht verborgen. Das chinesische Unternehmen Alibaba stellte nach der Veröffentlichung des R1-Modells durch seinen Konkurrenten sein eigenes KI-Modell Qwen 2.5 zur Verfügung, das nach eigenen Angaben noch fortschrittlicher sein soll.

NVIDIA BESCHULDIGT DEEPSEEK DES SCHMUGGELS

Die USA hatten strenge Exportbeschränkungen eingeführt, um zu verhindern, dass Nvidias fortschrittliche KI-Chips China erreichen. Dennoch kamen Vorwürfe auf, dass China über Länder wie Malaysia, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate illegalen Chiphandel betreibe.

Gegenüber Reuters erklärte ein Nvidia-Vertreter, dass Kunden in Singapur Aktivitäten betrieben hätten, die gegen das Exportverbot verstießen. Nvidia hatte letzte Woche mitgeteilt, dass bei Feststellung illegaler Aktivitäten die notwendigen Schritte eingeleitet würden.

Das Handelsministerium von Singapur erklärte hingegen, es gebe keine Beweise dafür, dass DeepSeek Zugang zu verbotenen Chips erhalten habe. Das Ministerium betonte, dass die Gesetze im Land strikt angewendet würden und eine „Null-Toleranz“-Politik gegenüber illegalen Aktivitäten verfolgt werde.

Der Gründer des Unternehmens, Liang Wenfeng, betonte, dass sein eigentliches Ziel die Erreichung der AGI (Künstliche Allgemeine Intelligenz) sei. AGI ist theoretisch als ein KI-Modell bekannt, das eigenständig denken kann. Es gibt weltweit kein bekanntes AGI-Modell. Einige Experten argumentieren, dass der Bau einer AGI unmöglich sei, da sie kein „persönliches Bewusstsein“ erlangen könne.

WIE WURDE DEEPSEEK ENTWICKELT?

US-Beamte stellten fest, dass DeepSeek Nvidia H800-Chips verwendet habe, die 2023 legal erworben wurden, es sei jedoch noch unklar, ob das Unternehmen auch Zugang zu anderen verbotenen Chips hatte. Zudem wurde bekannt, dass das Unternehmen auch Nvidia H20-Chips verwendet, deren Verkauf nach China erlaubt ist.

Der CEO des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, vermutete, dass ein Teil der Chip-Flotte von DeepSeek möglicherweise vor Inkrafttreten des Verbots nach China geschickt worden sein könnte. Amodei wies auch auf die Möglichkeit hin, dass einige Chips auf illegalem Wege beschafft worden sein könnten.

Die US-Regierung kündigte an, ihre Vorschriften zur Einschränkung des Exports von KI-Chips nach China ausweiten zu wollen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass auch einige Chips, deren Verkauf derzeit noch erlaubt ist, verboten werden könnten.

DeepSeek und das US-Handelsministerium haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben.


Nachrichtenquelle: 12punto

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