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USA annullieren Visa palästinensischer Beamter vor UN-Treffen

US-Außenminister Marco Rubio gab bekannt, dass die Visa für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Palästinensischen Autonomiebehörde, die an der im nächsten Monat in New York erwarteten Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) teilnehmen sollten, annulliert wurden.

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USA annullieren Visa palästinensischer Beamter vor UN-Treffen

US-Außenminister Marco Rubio gab in einer schriftlichen Erklärung bekannt, dass die Visa für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Palästinensischen Autonomiebehörde vor der bevorstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) annulliert wurden. Rubio erklärte, dass diese Entscheidung im Rahmen der US-Gesetze getroffen wurde und fügte hinzu: "Die PLO und die Palästinensische Autonomiebehörde haben ihre Verpflichtungen nicht erfüllt und die Hoffnungen auf Frieden untergraben. Es liegt im Interesse unserer nationalen Sicherheit, diese beiden Organisationen zur Rechenschaft zu ziehen."

Rubio listete verschiedene Bedingungen auf, damit die PLO und die Palästinensische Autonomiebehörde zu verlässlichen Partnern im Friedensprozess werden können. Er betonte, dass gemäß den US-Gesetzen und den eigenen Verpflichtungen der PLO jede Handlung im Gazastreifen, insbesondere die Angriffe vom 7. Oktober, klar und konsequent verurteilt werden müsse. Rubio argumentierte, dass dieser Schritt nicht nur für die USA, sondern auch für das Streben nach dauerhaftem Frieden in der Region notwendig sei.

Rubio bekräftigte, dass das Hauptziel Washingtons ein "dauerhafter Frieden" sei, wofür die palästinensische Seite jedoch konkrete Schritte unternehmen müsse.

In der Erklärung des US-Außenministeriums wurde zudem betont, dass die Türen nicht vollständig verschlossen seien. Es hieß: "Wenn die PLO und die Palästinensische Autonomiebehörde ihren Verpflichtungen nachkommen und konkrete Schritte unternehmen, um zu einem konstruktiven Kompromiss und einem friedlichen Zusammenleben mit dem Staat Israel zurückzukehren, wird die USA weiterhin offen für eine Wiederaufnahme der Beziehungen im Einklang mit ihren Gesetzen sein."

Die US-Regierung kritisierte zudem die Anträge der palästinensischen Seite beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und dem Internationalen Gerichtshof (IGH). In der Erklärung wurde behauptet, dass diese Schritte als Versuch gewertet würden, Friedensverhandlungen zu umgehen. Es wurde erklärt: "Die Bemühungen, die einseitige Anerkennung eines hypothetischen palästinensischen Staates zu erreichen, haben direkt dazu beigetragen, dass die Hamas die Freilassung der Geiseln verweigert und die Waffenstillstandsgespräche im Gazastreifen gescheitert sind." Washington argumentierte, dass diese Initiativen den Prozess eher behinderten, anstatt den Verhandlungstisch zu stärken.

In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass trotz der Annullierung der Visa die diplomatische Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde bei den Vereinten Nationen gemäß dem UN-Hauptquartierabkommen von den erforderlichen Ausnahmen profitieren werde. Es hieß: "Gemäß dem UN-Hauptquartierabkommen wird die UN-Mission Palästinas über die notwendigen Ausnahmeregelungen verfügen."


Nachrichtenquelle: İHA

US-Außenminister Marco Rubio USA Vereinte Nationen Diplomat Palästina